Wasserhärte in Alsleben (Saale)

PLZ 06425 · Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt

23,5 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Saale-Fuhne-Ziethe

Website

Praktische Tipps bei 23,5 °dH

Spülmaschine

Bei 23,5 °dH in Alsleben (Saale): Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen-Anhalt

Alsleben (Saale) liegt mit 23,5 °dH 1,9 °dH über dem Durchschnitt (21,6 °dH).

Alsleben (Saale)
23,5
Sachsen-Anhalt
21,6

Vergleich mit Deutschland

Alsleben (Saale) liegt mit 23,5 °dH 8,8 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Alsleben (Saale)
23,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Plötzkau 19,1 °dH hart
Könnern 18,2 °dH hart
Gerbstedt 23,5 °dH hart
Bernburg (Saale) 3,6 °dH weich
Ilberstedt 14,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Alsleben (Saale)

Der Salzlandkreis trägt seinen Namen nicht zufällig. Zwischen Saale, Bode und den sanften Höhenzügen des mitteldeutschen Hügellands liegen Schichten aus Kalkstein, Mergel, Löss und teils auch Gips- und Zechsteinfolgen, die das Grundwasser stark mineralisieren. Niederschläge versickern hier nicht nur durch lockere Auenböden, sondern treffen rasch auf karbonatreiche Gesteine. Auf dem Weg durch diese Schichten lösen sie Calcium und Magnesium heraus. Genau daraus entsteht die hohe Härte, die in Alsleben (Saale) bei 23,5 °dH liegt. Die Saale selbst prägt den Ort zusätzlich: Ihr Tal sammelt Grundwasser aus den Uferbereichen und bindet die Wassergewinnung an ein geologisch wechselhaftes Umfeld aus Aue, Randterrassen und Festgestein. Im Vergleich zu Regionen mit Sand- oder Granituntergrund fällt das Wasser hier deutlich härter aus, weil es länger und intensiver mit kalkhaltigem Untergrund in Kontakt bleibt. Alsleben wird vom Wasserverband Saale-Fuhne-Ziethe versorgt. Das Trinkwasser stammt aus regionalen Grundwasserbrunnen des Verbands, die auf die naturnahe Grundwassergewinnung im Einzugsgebiet von Saale und Fuhne setzen. Dieses Wasser wird nicht aus einer entfernten Talsperre herangeführt, sondern aus örtlich nahen Brunnenanlagen im Salzlandkreis gewonnen und über das Verbundnetz aufbereitet und verteilt. Der Ort liegt damit an einer Wasserscheide aus Flussnähe und Grundwasserstandorten, was die Zusammensetzung des Trinkwassers stark durch die lokalen Schichten bestimmt. Die Mineralisierung ist hier kein Zufall, sondern Folge der wasserführenden Horizonte im Untergrund. In den Brunnen trifft das Wasser auf kalk- und gipshaltige Ablagerungen, die seine Härte prägen, bevor es in die Haushalte gelangt. Gegenüber Nachbarorten zeigt sich Alsleben deutlich auf der härteren Seite. Entlang der Saale und in Teilen des Salzlandkreises sind zwar ebenfalls mineralreiche Wässer üblich, doch die Werte schwanken je nach Brunnenstandort, Tiefe und geologischem Untergrund. Orte mit stärker sandigen oder weniger karbonatreichen Böden erreichen oft weichere bis mittlere Härten, während Alsleben durch die Nähe zu den kalkführenden Schichten im Saaletal und den Einfluss des umgebenden Hügellands klar im harten Bereich liegt. Auch im Vergleich zu anderen Teilen Sachsen-Anhalts fällt der Ort damit auf: Das Land zeigt zwar vielerorts mittlere bis harte Wasserqualitäten, doch die Kombination aus Saaletal, Lössdecken, karbonatischen Gesteinen und regionaler Grundwasserförderung macht Alsleben besonders mineralreich. Wer hier aus dem Hahn trinkt, schmeckt die Geologie des Salzlandkreises unmittelbar mit.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Saale-Fuhne-Ziethe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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