Wasserhärte in Altwarp, Fischerdorf

PLZ 17375 · Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern

18,5 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Trink- und Abwasserzweckverband Uecker-Randow

Website

Praktische Tipps bei 18,5 °dH

Spülmaschine

Bei 18,5 °dH in Altwarp, Fischerdorf: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Altwarp, Fischerdorf liegt mit 18,5 °dH 0,7 °dH über dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Altwarp, Fischerdorf
18,5
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Altwarp, Fischerdorf liegt mit 18,5 °dH 3,8 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Altwarp, Fischerdorf
18,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Vogelsang-Warsin 18,4 °dH hart
Luckow 19,1 °dH hart
Ahlbeck 18,5 °dH hart
Hintersee 19,1 °dH hart
Ueckermünde, Seebad 18,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Altwarp, Fischerdorf

Unter Altwarp, Fischerdorf liegen die eiszeitlichen Schichten der Ueckermünder Heide und des Stettiner Haffs: Sand, Geschiebelehm, Moränenmaterial und dazwischen kalkhaltige Einschlüsse aus der letzten Eiszeit. Das Eis hat aus Skandinavien Geröll, Kreide und Mergel herangeschoben und beim Abschmelzen als unruhigen Untergrund abgelagert. Regenwasser sickert durch diese Schichten nur langsam und löst dabei Mineralien aus dem Boden. Genau daraus kommt der hohe Härtewert von 18,5 °dH. Der Kalkanteil ist hier kein Zufall, sondern das Ergebnis eines geologisch jungen Untergrunds, der an der Küste immer wieder von Sandflächen, feuchten Niederungen und maritim geprägten Ablagerungen überdeckt wurde. Nördlich und östlich fehlt ein harter Urgesteinsrücken, der das Wasser weich halten könnte; stattdessen prägen Lockersedimente das Bild bis hinunter zum Haff. Das Trinkwasser von Altwarp, Fischerdorf kommt nicht aus einer Talsperre, sondern aus dem regionalen Grundwasser, das über gefasste Brunnen im Versorgungsnetz von Wasserwerke Uecker-Randow gewonnen und aufbereitet wird. Die ortsnahe Versorgung läuft über das Netz im Landkreis Vorpommern-Greifswald, das auch die angrenzenden Küsten- und Hafforte speist. Das Wasser wandert aus den sandigen Grundwasserleitern der Region in die Leitungen, nachdem es in tieferen, geschützten Schichten gefasst wurde. Die mineralische Signatur bleibt dabei deutlich erhalten, weil die Böden rund um Altwarp, Rieth und das Hinterland des Haffs kalk- und mergelhaltiger sind als in vielen anderen Teilen der Küste. Darum liegt der Wert hier spürbar über den weichen Küstenwässern, die man in manchen Moor- und Sandergebieten Mecklenburg-Vorpommerns findet. Im Vergleich zu benachbarten Orten wirkt Altwarp, Fischerdorf härter geprägt. Ueckermünde, Mönkebude oder Hintersee liegen zwar in derselben Hafflandschaft, doch die örtlichen Grundwasserverhältnisse schwanken je nach Sandmächtigkeit, Lehmuntergrund und Nähe zu alten Küstenwällen. Mecklenburg-Vorpommern insgesamt kennt viele eher weiche bis mittlere Wässer aus sandigen Grundwasserleitern; Altwarp fällt mit 18,5 °dH klar in die härtere Ecke. Der Ort am Rand der polnischen Grenze und direkt am Stettiner Haff zeigt damit ein Profil, das typisch für eiszeitliche Moränenlandschaften ist: wenig Fels an der Oberfläche, aber viel gelöstes Mineral aus dem Untergrund. Genau diese geologische Handschrift prägt das Wasser hier deutlicher als in vielen Nachbarorten an der Küste.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Trink- und Abwasserzweckverband Uecker-Randow

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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