Wasserhärte in Arberg

PLZ 91722 · Ansbach, Bayern

17,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Reckenberg-Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 17,1 °dH

Spülmaschine

Bei 17,1 °dH in Arberg: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Arberg liegt mit 17,1 °dH genau im Durchschnitt (17,3 °dH).

Arberg
17,1
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Arberg liegt mit 17,1 °dH 2,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Arberg
17,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Unterer Wald 17 °dH hart
Bechhofen 16,7 °dH hart
Ornbau, St 16,8 °dH hart
Weidenbach 17,1 °dH hart
Muhr a.See 17,5 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Arberg

Arberg liegt deutlich über dem bayerischen Durchschnitt: 17,1 °dH sind hier hartes Wasser, während viele Regionen im Freistaat mit weicherem bis mittelhartem Trinkwasser auskommen. Der Grund sitzt tief im Boden der südlichen Frankenhöhe und im Übergang zum Fränkischen Seenland. Dort prägen Mergel, Kalk- und Dolomitgestein sowie löss- und tonhaltige Deckschichten das Wasser. Es sickert langsam durch diese Schichten, löst dabei Calcium und Magnesium und kommt deshalb mit höherer Härte wieder an die Oberfläche. Die Nähe zu Altmühl und Wörnitz ist landschaftlich wichtig, für die Härte aber weniger entscheidend als die wasserführenden Gesteine des Umlands. Genau diese Geologie macht Arberg mineralreicher als viele Orte im Norden Bayerns und oft auch härter als Nachbarorte mit stärker sandigen oder granitnahen Einzugsgebieten. Das Trinkwasser stammt aus dem Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Reckenberg-Gruppe, der Arberg und mehrere Orte im westlichen Landkreis Ansbach versorgt. Die Förderung erfolgt aus Tiefbrunnen im Verbandsgebiet, vor allem aus dem Raum rund um Gunzenhausen und den Randlagen des Fränkischen Seenlands, wo Grundwasser aus den kalkreichen Schichten gewonnen und aufbereitet wird. Der Verband speist das Wasser in die Ortsnetze ein und sichert damit die Versorgung für Arberg, Mörsach, Eybburg und die umliegenden Ortsteile. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten der Region bleibt Arberg damit klar im harten Bereich, weil hier kein oberflächenweiches Wasser aus großen Talsperren oder alpinen Zuflüssen ankommt, sondern Grundwasser aus einem karbonatreichen Untergrund. Das macht den Unterschied zu weicher versorgten Teilen Bayerns deutlich. Auch innerhalb des Landkreises Ansbach fällt Arberg auf. In tiefer gelegenen oder anders angebundenen Gemeinden schwanken die Härtewerte stärker, doch Arberg bleibt mit 17,1 °dH auf einer robust harten Linie. Der Ort sitzt am Rand eines Landschaftsraums, in dem Kalk und Dolomit den Untergrund bestimmen und das Wasser auf seinem Weg durch den Boden sichtbar prägen. Wer die Karte betrachtet, erkennt: Zwischen den Hügellagen bei Ornbau, den offenen Flächen Richtung Gunzenhausen und den Übergängen nach Bechhofen zeigt sich ein Gebiet, in dem Grundwasser selten weich bleibt. Arberg steht damit typisch für einen Teil Mittelfrankens, in dem das Trinkwasser aus der Tiefe kommt und die Geologie des Untergrunds unverkennbar im Glas bleibt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Reckenberg-Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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