Wasserhärte in Bandenitz

PLZ 19230 · Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern

14 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Schweriner Umland

Website

Praktische Tipps bei 14 °dH

Spülmaschine

Bei 14 °dH in Bandenitz: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Bandenitz liegt mit 14 °dH 3,8 °dH unter dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Bandenitz
14
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Bandenitz liegt mit 14 °dH 0,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bandenitz
14
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Gammelin 14,6 °dH mittel
Alt Zachun 13,2 °dH mittel
Warsow 13,4 °dH mittel
Hoort 13,2 °dH mittel
Sülstorf 13,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Bandenitz

Bandenitz liegt mit 14 °dH spürbar über dem Mecklenburg-Vorpommern-Durchschnitt, der vielerorts eher weich bis mittelhart ausfällt. Der Ort sitzt im Übergangsraum zwischen Sanderflächen und lehmigeren Grundmoränenzügen des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Dort prägen eiszeitliche Ablagerungen aus Sand, Geschiebemergel und tonigen Schichten das Wasser. Solche Böden geben dem Grundwasser auf dem Weg in die Tiefe mehr Calcium und Magnesium mit als die sehr sandigen Gebiete weiter nördlich. Auch die Nähe zu kleineren Niederungs- und Bachtälern im Umfeld von Schweriner Seegebiet und Stör-Wasserläufen beeinflusst den Untergrund, weil sich in den glazial geformten Schichten Mineralien leichter lösen. Darum liegt Bandenitz nicht bei sehr weichen Werten, wie sie in manchen reinen Sandregionen der Seenplatte vorkommen, sondern im mittleren Bereich. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Wasserzweckverbands, der die Gemeinde über regionale Grundwasserbrunnen im Verbund mit der Wasserversorgung des Umlands speist; in diesem Teil von Ludwigslust-Parchim ist die Förderung aus tiefen Brunnen die Regel, nicht eine Versorgung aus Talsperren oder Fernwasserleitungen. Aufbereitet wird das Rohwasser zentral und dann über das Leitungsnetz in die Ortsteile verteilt. Der Versorger ist der Wasserzweckverband Schweriner Umland. Seine Gewinnungsgebiete liegen im Umfeld von Schwerin und den angrenzenden Gemeinden, wo geschützte Grundwasserleiter aus den eiszeitlichen Schichten genutzt werden. Bandenitz hängt damit an einem System, das regional bleibt und nicht auf große Oberflächenwasserreservoirs angewiesen ist. Gegenüber Nachbarorten zeigt sich Bandenitz damit als mittlere Zone zwischen weicheren und härteren Versorgungsgebieten. In sandigeren Orten Richtung westliche Seen- und Moorflächen fallen die Werte oft niedriger aus, weil dort weniger Kalk und Magnesium aus dem Untergrund gelöst werden. Nach Osten und Süden, wo Geschiebemergel und tonigere Lagen stärker werden, steigt die Härte häufiger an. Bandenitz steht genau in diesem regionalen Spannungsfeld. Der Ort bekommt Wasser aus dem gleichen geologischen Erbe wie der Rest der Gegend, aber nicht aus dem rein sandigen Milieu der dünn mineralisierten Gebiete und auch nicht aus besonders kalkreichen Zonen. So erklärt sich der mittlere Wert von 14 °dH als Ergebnis des lokalen Untergrunds, des Grundwasserwegs und der regionalen Förderung im Verbund.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Schweriner Umland

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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