Wasserhärte in Beendorf

PLZ 39343 · Börde, Sachsen-Anhalt

16,2 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Trinkwasserverband Börde

Website

Praktische Tipps bei 16,2 °dH

Spülmaschine

Bei 16,2 °dH in Beendorf: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen-Anhalt

Beendorf liegt mit 16,2 °dH 5,4 °dH unter dem Durchschnitt (21,6 °dH).

Beendorf
16,2
Sachsen-Anhalt
21,6

Vergleich mit Deutschland

Beendorf liegt mit 16,2 °dH 1,5 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Beendorf
16,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Helmstedt, gemfr. Gebiet 19,5 °dH hart
Helmstedt 9,9 °dH mittel
Ingersleben 16,2 °dH hart
Harbke 21,8 °dH hart
Wefensleben 22 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Beendorf

Beendorf bezieht sein Trinkwasser über den Trinkwasserverband Börde, der die Versorgung im nördlichen Landkreis koordiniert und das Wasser aus Grundwasserfassungen im Helmstedter Hügelland und aus Brunnenfeldern im Umfeld von Helmstedt und Mariental einspeist. Die Förderstellen liegen in einem Gebiet, das von Sandsteinen, Kalken und verkarsteten Schichten des nordwestlichen Harzes geprägt ist. Solche Gesteine geben beim Versickern Calcium und Magnesium an das Grundwasser ab. Genau daraus entsteht der harte Charakter mit 16,2 °dH, der in Beendorf messbar ist. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle. Das Trinkwasser kommt aus tiefen Brunnen, wird aufbereitet und über das Leitungsnetz bis in die Ortsteile am Ostrand der Lappwaldregion geführt. Der Wert fällt in Beendorf nicht zufällig so aus. Nördlich und westlich liegen mit Helmstedt, Mariental und dem Lappwald Landschaftsräume, in denen das Wasser lange durch kalkreiche Schichten wandert. Südlich schließen die eher lockeren Böden der Börde an, die zwar landwirtschaftlich offen wirken, das Trinkwasser aber nicht weicher machen. Der Unterschied zur Umgebung ist spürbar: In Teilen des Harzvorlands und in Orten mit stärkerem Einfluss von Oberflächenwasser können die Härtewerte schwanken, während Beendorf verlässlich im harten Bereich bleibt. Auch im Vergleich zu vielen Orten der Magdeburger Börde liegt Beendorf am Rand eines geologisch komplexeren Übergangsraums. Dieser Übergang erklärt die mineralreiche Zusammensetzung besser als reines Ackerland es könnte. Der Landkreis Börde zeigt beim Trinkwasser ohnehin kein einheitliches Bild. Flache Bördelagen mit tieferen Grundwasserleitern liefern oft Werte, die zwischen mittel und hart liegen, doch Beendorf steht wegen der Nähe zu den karbonatischen Schichten des Helmstedter Raums deutlich fester auf der harten Seite. Das macht den Ort zu einem Grenzfall zwischen der offenen Börde und dem kalkgeprägten Nordwesten. Wer aus benachbarten Orten Richtung Oebisfelde, Weferlingen oder in die weiter südlich liegenden Börde-Gemeinden blickt, erkennt genau diesen Wechsel im Untergrund. Beendorf trinkt kein Talsperrenwasser und kein Mischwasser aus weiten Fernleitungen, sondern ein regional gefasstes Grundwasser, das die Geologie der Umgebung direkt im Glas sichtbar macht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Trinkwasserverband Börde

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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