Wasserhärte in Birkenwerder

PLZ 16547 · Oberhavel, Brandenburg

16 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Berliner Wasserbetriebe

Website

Praktische Tipps bei 16 °dH

Spülmaschine

Bei 16 °dH in Birkenwerder: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Birkenwerder liegt mit 16 °dH genau im Durchschnitt (16,4 °dH).

Birkenwerder
16
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Birkenwerder liegt mit 16 °dH 1,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Birkenwerder
16
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hohen Neuendorf 16 °dH hart
Hennigsdorf 16 °dH hart
Mühlenbecker Land 16,1 °dH hart
Velten 16,7 °dH hart
Glienicke/Nordbahn 17 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Birkenwerder

Der Trinkwasserbereich in Birkenwerder wird von den Berliner Wasserbetrieben versorgt, die das Rohwasser aus eigenen Grundwasserfassungen im nördlichen Berliner Umland gewinnen und in den Wasserwerken aufbereiten. Für Birkenwerder ist vor allem das Wasserwerk Tegel mit seinen Uferfiltrat- und Grundwasserbrunnen am Tegeler See prägend, ergänzt durch das Wasserwerk Stolpe im Havelbruch sowie weitere Fassungen im Verbund der Berliner Wasserwerke. Das Leitungswasser wird von dort über das Netz nach Birkenwerder im Landkreis Oberhavel transportiert. Die Versorgung folgt also keiner fernen Talsperre, sondern dem Grundwasser unter dem nordberliner Tiefland, das aus Sanden, Kiesen und Geschiebemergel gespeist wird. Der Härtewert von 16 °dH hat seinen Grund in den geologischen Schichten zwischen Havel, Tegeler Fließ und den glazialen Ablagerungen der Eiszeit. Unter Birkenwerder liegen mächtige Sande und Kiese, die Wasser gut führen, daneben aber auch kalkhaltige Anteile aus Geschiebemergel und Grundmoränenmaterial freisetzen. Beim langsamen Weg durch diese Schichten löst das Wasser Calcium und Magnesium aus den Sedimenten. Genau deshalb fällt es härter aus als in vielen nordöstlichen Teilen Brandenburgs, wo tiefere, oft sehr weiche Grundwässer dominieren. Die Nähe zu Havel und Niederung prägt die Neubildung des Grundwassers zusätzlich, weil Flusswasser und Bodenwasser im Untergrund miteinander in Kontakt stehen. Birkenwerder liegt damit zwischen den Wasserwelten des Berliner Nordens und der offenen brandenburgischen Ebene. In Hohen Neuendorf und Hennigsdorf ist die Versorgung ebenfalls stark vom Berliner Wasserverbund geprägt, doch die örtlichen Härtewerte schwanken je nach Brunnenstandort und Bodenaufbau. Weiter westlich, Richtung Oranienburg und Zehdenick, treten in manchen Netzen weichere oder mittlere Werte auf, weil andere Grundwasserleiter angezapft werden. Birkenwerder liegt aber auf einem Untergrund, der mineralreicher ist als viele sandige Flächen der Mark. Das Wasser kommt sauber aus dem Verbund der Berliner Wasserbetriebe, bleibt aber durch die örtliche Geologie deutlich härter als in Teilen des Havellandes oder in den dünner mineralisierten Randlagen Brandenburgs.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Berliner Wasserbetriebe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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