Wasserhärte in Bremen

PLZ 28195 · Bremen, Bremen

6,7 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

swb Verteilnetz GmbH

Website

Praktische Tipps bei 6,7 °dH

Spülmaschine

Bei 6,7 °dH in Bremen reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bremen

Bremen liegt mit 6,7 °dH genau im Durchschnitt (7 °dH).

Bremen
6,7
Bremen
7

Vergleich mit Deutschland

Bremen liegt mit 6,7 °dH 8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bremen
6,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Stuhr 8,8 °dH mittel
Lilienthal 10 °dH mittel
Weyhe 12,6 °dH mittel
Delmenhorst 8 °dH weich
Ritterhude 9,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Bremen

Bremen liegt mit 6,7 °dH spürbar unter vielen norddeutschen Nachbarn und auch unter manchem Wert im Umland, weil hier kein hartes Kalkwasser aus tiefen Karstschichten ankommt, sondern vor allem Wasser aus sandigen, kiesigen Grundwasserleitern der Weser-Niederung und der Geest genutzt wird. Die jungen Sedimente rund um Weser, Lesum und Ochtum geben nur wenig Calcium und Magnesium ab; das Wasser bleibt dadurch weich. Anders als Orte mit Muschelkalk oder Kreide im Untergrund prägen in Bremen Lockersedimente, Marschflächen und alte Flussablagerungen das Bild. Genau diese Geologie hält den Härtewert niedrig und macht Bremen innerhalb des Landes eher zu einem weichen Ausreißer als zu einem harten Gegenpol. Das Trinkwasser stammt konkret aus den Wasserwerken Blumenthal, Leeste und den weiteren Gewinnungsanlagen der swb Verteilnetz GmbH, die Grundwasser aus geschützten Feldern im Bremer Umland fördern und aufbereiten. Die Rohwasserzonen liegen in den Niederungen und Geestbereichen an der Weser, wo Sand und Kies das Wasser natürlich filtern. Ergänzend wird das System über Verbünde mit dem Bremer Umland stabil gehalten, damit die Versorgung in der Stadt und in den angrenzenden Ortsteilen gleichmäßig bleibt. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle; Bremen setzt auf Grundwasser aus regionalen Brunnen, nicht auf fernes Stauseewasser. Im direkten Vergleich mit den Nachbarorten zeigt sich der Unterschied deutlich. Richtung Niedersachsen und in manche Gemeinden an der Unterweser steigt die Härte oft etwas an, sobald der Untergrund mehr kalkhaltige Schichten oder ältere Sedimente freigibt. Innerhalb Bremens bleibt das Bild dennoch erstaunlich einheitlich, weil die Versorgung über ein zusammenhängendes Netz läuft und die Gewinnungsgebiete eng mit der Weserlandschaft verknüpft sind. Zwischen Vegesack, der Neustadt, Hemelingen und den Randlagen am Blockland ändern sich die Werte daher nur leicht. Bremen steht damit für ein weiches, regional geprägtes Trinkwasser, das aus der eigenen Fluss- und Grundwasserlandschaft kommt und sich klar von härteren Regionen Norddeutschlands absetzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: swb Verteilnetz GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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