Wasserhärte in Bubenreuth

PLZ 91088 · Erlangen-Höchstadt, Bayern

11,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Eltersdorfer Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 11,4 °dH

Spülmaschine

Bei 11,4 °dH in Bubenreuth: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Bubenreuth liegt mit 11,4 °dH 5,9 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Bubenreuth
11,4
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Bubenreuth liegt mit 11,4 °dH 3,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bubenreuth
11,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Möhrendorf 9,6 °dH mittel
Baiersdorf, St 14 °dH mittel
Erlangen 17,3 °dH hart
Langensendelbach 11,8 °dH mittel
Spardorf 12,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Bubenreuth

Zwischen Regnitz, Schwabach und den flachen Hügeln des Erlanger Beckens liegt Bubenreuth in einer Landschaft, die Wasser langsam sammelt und ebenso langsam weitergibt. Die lockeren Sand- und Kiesablagerungen der Talräume lassen Niederschläge gut versickern, doch darunter stehen im Untergrund auch mergelige und tonige Schichten an, die das Wasser mit Calcium und Magnesium anreichern. Dazu kommt die Nähe zu den Flussauen der Regnitz, die das Grundwasser ständig neu speisen. So entsteht ein Trinkwasser mit 11,4 °dH, also mittlerer Härte, geprägt von fränkischer Flusslandschaft und den Gesteinen des Vorlandes, nicht von alpinen Kalkmassiven oder reinen Sandgebieten. Gegenüber Orten mit stärker kalkhaltigem Untergrund bleibt das Wasser hier etwas milder, gegenüber Teilen Oberfrankens mit sehr weichem Wasser aber deutlich mineralischer. Bubenreuth wird über die kommunale Versorgung des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Eltersdorfer Gruppe beliefert; die Gemeinde ist damit an ein regionales Netz aus Brunnen im Regnitztal und den nördlich von Erlangen liegenden Gewinnungsanlagen angeschlossen. Das Wasser stammt aus Grundwasserfassungen in den kiesigen, gut durchströmten Talbereichen, nicht aus einer Talsperre. Diese Brunnen liegen in einem Gebiet, in dem die Regnitz und ihre Seitenbäche seit Jahrtausenden Schichten aus Sand, Kies und Flusssedimenten abgelagert haben. Genau dort wird das Rohwasser gefasst, aufbereitet und ins Ortsnetz eingespeist. Das macht die Versorgung eng mit der lokalen Talgeologie verbunden und erklärt, weshalb Bubenreuth kein hartes Karstwasser, aber auch kein besonders weiches Mittelgebirgswasser erhält. Im Vergleich zu Nachbarorten wie Erlangen, Bubenreuths unmittelbarem Südosten, oder Möhrendorf und Baiersdorf zeigt sich der Unterschied vor allem in der geologischen Lage am Rand des Regnitztals. Orte näher an den kalkreicheren Schichten des fränkischen Umlands kommen teils auf höhere Härtewerte, während andere Gemeinden mit stärker sandigen oder vorverdünnten Grundwasserleitern weicheres Wasser haben. Bubenreuth liegt dazwischen. Der Ort profitiert von den durchlässigen Talböden, aber auch von der mineralischen Prägung des Untergrunds, die das Wasser auf seinem Weg durch die Schotter und Sedimente mitnimmt. So bleibt das Trinkwasser ortstypisch, regional gebunden und deutlich durch das Regnitzland bestimmt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Eltersdorfer Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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