Wasserhärte in Burgwallbacher Forst

22 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 22 °dH

Spülmaschine

Bei 22 °dH in Burgwallbacher Forst: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Burgwallbacher Forst liegt mit 22 °dH 4,7 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Burgwallbacher Forst
22
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Burgwallbacher Forst liegt mit 22 °dH 7,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Burgwallbacher Forst
22
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schönau a.d.Brend 22 °dH hart
Forst Schmalwasser-Nord 22 °dH hart
Steinacher Forst r.d.Saale 22 °dH hart
Sandberg 22 °dH hart
Forst Schmalwasser-Süd 22 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Burgwallbacher Forst

Zwischen den sanften Höhen des südlichen Grabfelds und den Tälern, die zur Fränkischen Saale hin abfallen, sammelt sich das Grundwasser unter Burgwallbacher Forst langsam in den Schichten aus Kalk- und Muschelkalkgestein. Diese Gesteine lösen beim Versickern von Regenwasser viel Calcium und Magnesium aus dem Untergrund heraus. Dazu kommen löss- und lehmhaltige Deckschichten, die das Wasser zwar bremsen, aber nicht weich machen. So entsteht der harte Charakter mit 22 °dH, der für diesen Teil des Landkreises Rhön-Grabfeld typisch ist. Die Nähe zu den fließenden Gewässern der Region, vor allem zu den Zuflüssen im Talraum der Saale, speist das Grundwasser zwar beständig nach, doch es bleibt mineralreich, weil es über lange Wege durch kalkige Schichten wandert. Das Trinkwasser für Burgwallbacher Forst stammt aus dem regionalen Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe. Versorgt wird der Ort über ortsnahe Brunnen und das Verbundsystem der Verbandsgemeinden, in dem Quell- und Grundwasser aus den Gewinnungsgebieten des Grabfelds zusammengeführt werden. Die Versorgung hängt damit nicht an einer großen Talsperre, sondern an tiefen Brunnen und Quellfassungen im näheren Umland, die das mineralhaltige Wasser aus dem Untergrund fördern. Gerade diese lokale Herkunft erklärt den Unterschied zu vielen Orten in Bayern mit deutlich weicherem Wasser: Im Alpenvorland oder in Teilen Frankens dominieren oft andere Gesteine und größere Fernwassersysteme, während hier das kalkige Mittelgebirge den Ton angibt. Auch gegenüber den Nachbarorten zeigt sich der Kontrast deutlich. In den tiefer entwässerten Lagen Richtung Saaletal bleibt das Wasser häufig ähnlich hart, weil der Muschelkalkzug durch die gesamte Gegend zieht. Doch schon in anderen Teilen Unterfrankens oder in Orten mit stärker sandigen oder granitischen Untergründen sinken die Härtewerte spürbar. Burgwallbacher Forst liegt also in einem Gebiet, in dem der Boden selbst das Trinkwasser prägt. Der Wald auf dem Höhenrücken, die kleinen Bachtäler und die kalkreichen Schichten darunter bilden zusammen ein Wassersystem, das wenig Spielraum für Weichwasser lässt. Genau darin unterscheidet sich dieser Ort vom bayerischen Durchschnitt: nicht durch große Wasserwerke, sondern durch einen Untergrund, der dem Wasser seinen mineralischen Charakter mitgibt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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