Wasserhärte in Burow

PLZ 17089 · Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern

18,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Stadtwerke Neubrandenburg GmbH

Website

Praktische Tipps bei 18,4 °dH

Spülmaschine

Bei 18,4 °dH in Burow: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Burow liegt mit 18,4 °dH 0,6 °dH über dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Burow
18,4
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Burow liegt mit 18,4 °dH 3,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Burow
18,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Golchen 18,4 °dH hart
Gültz 19,1 °dH hart
Bartow 18,7 °dH hart
Grapzow 18,7 °dH hart
Gnevkow 19,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Burow

18,4 °dH steckt in Burow in einem sehr kalkreichen Untergrund. Die Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte wurde von Eiszeiten geformt. Unter den Feldern liegen Geschiebelehm, Sand und tonige Schichten aus dem Eiszeitmaterial. Dazu kommen kalkhaltige Ablagerungen aus der Kreide- und Grundmoränenzone, die dem Grundwasser Calcium und Magnesium mitgeben. Im Umland prägen flache Niederungen, kleine Bäche und vermoorte Senken das Bild, doch die eigentliche Ursache liegt tiefer: Das Wasser wandert durch mineralreiche Schichten, löst dort mehr Härtebildner heraus und kommt deshalb hart aus dem Hahn. Die Nähe zu Seen und Niederungen ändert daran wenig, weil die maßgeblichen Wasserwege unterirdisch verlaufen und nicht an der Oberfläche sichtbar sind. Das Trinkwasser für Burow wird über den regionalen Netzverbund der Stadtwerke Neubrandenburg GmbH bereitgestellt. Die Versorgung stützt sich auf Grundwasser aus Tiefbrunnen im Gebiet der Mecklenburgischen Seenplatte, das nach Aufbereitung in das Leitungsnetz eingespeist wird. Solche Brunnen fördern aus tieferen sandigen und kiesigen Horizonten, die das Wasser lange im Untergrund führen. Eine Talsperre spielt hier keine Rolle, ebenso wenig eine Fernleitung aus einem großen Flusssystem. Entscheidend sind die örtlichen Brunnenfelder und die Aufbereitung, mit der Eisen, Mangan und Trübstoffe entfernt werden, bevor das Wasser nach Burow gelangt. So bleibt die Herkunft sehr bodennah und regional, auch wenn der einzelne Ort selbst keine eigene große Gewinnung betreibt. Burow liegt mit seinem Härtewert über vielen weichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns, vor allem dort, wo Küstennähe, jüngere Sande oder Moorgebiete das Wasser weniger mineralisch machen. Im Binnenland der Seenplatte sind höhere Werte häufiger, doch 18,4 °dH gehört klar zu den härteren Ausprägungen. Gegenüber Nachbarorten mit stärker sandigen Böden oder kürzerem Kontakt zu kalkreichen Schichten fällt Burow deutlich mineralischer aus. Der Ort steht damit typisch für das östliche Binnenland des Landes: wenig Höhenzüge, viel glaziales Material, lange Wasserwege im Untergrund und ein Trinkwasser, das seine Härte aus genau diesen eiszeitlichen Ablagerungen mitbringt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Neubrandenburg GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber