Wasserhärte in Dähre

PLZ 29413 · Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt

15 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Klötze

Website

Praktische Tipps bei 15 °dH

Spülmaschine

Bei 15 °dH in Dähre: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen-Anhalt

Dähre liegt mit 15 °dH 6,6 °dH unter dem Durchschnitt (21,6 °dH).

Dähre
15
Sachsen-Anhalt
21,6

Vergleich mit Deutschland

Dähre liegt mit 15 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Dähre
15
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Diesdorf, Flecken 16,1 °dH hart
Wallstawe 15,2 °dH hart
Schnega 15,6 °dH hart
Bergen an der Dumme, Flecken 15,7 °dH hart
Jübar 15 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Dähre

22,7 °dH — was steckt dahinter? In Dähre trifft Wasser aus kalkreichen Schichten auf eine Landschaft, die von den eiszeitlich geprägten Ablagerungen der Altmark bestimmt wird. Unter den Feldern liegen Sand, Geschiebemergel und wasserführende Schichten, die im Untergrund immer wieder mit Kalk und Dolomit in Kontakt kommen. Auf dem Weg durch diese Gesteine löst das Grundwasser Calcium und Magnesium aus dem Bodenverband. Darum fällt der Härtewert hier deutlich höher aus als in Gegenden mit reinen Sandböden. Die Umgebung hat keine großen Flüsse wie Elbe oder Ohre direkt vor der Haustür, sondern vor allem kleine Gräben, Niederungen und die leicht wellige Agrarlandschaft des Altmarkkreises Salzwedel. Genau diese hydrogeologische Ruhezone sorgt dafür, dass sich das Wasser lange im Untergrund bewegt und dabei Mineralien aufnimmt. Das Trinkwasser für Dähre stammt aus dem Netz des Wasserverbandes Klötze. Versorgt wird der Ort über regionale Grundwasserbrunnen im Verbandsgebiet, gespeist aus tiefen Förderbrunnen und Aufbereitungsanlagen, die das Rohwasser aus den lokalen Aquiferen in das Leitungsnetz einspeisen. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle. Die Versorgung ist damit klar an den Untergrund der westlichen Altmark gebunden. Wer in Dähre den Hahn aufdreht, bekommt also kein über weite Strecken transportiertes Fernwasser, sondern Wasser aus dem näheren geologischen Umfeld. Der Versorger passt die Qualität an die örtlichen Rohwasserwerte an und liefert damit ein Produkt, das direkt aus den Grundwasserleitern der Region kommt. Im Vergleich zu vielen Orten in Sachsen-Anhalt liegt Dähre eher im oberen Bereich der Härteskala. Während in Teilen des Landes, etwa in sandigeren Gebieten der Colbitz-Letzlinger Heide oder in stärker von Flussauen beeinflussten Räumen, oft weichere Werte auftreten, bleibt die Altmark vielerorts härter. Auch Nachbarorte im Umkreis von Salzwedel und Klötze zeigen häufig ähnliche Ergebnisse, doch Dähre fällt durch den hohen Mineralgehalt besonders auf. Der Grund ist die Kombination aus tiefem Grundwasser, langer Verweilzeit im Boden und kalkführenden Schichten im Untergrund. So entsteht ein Trinkwasserprofil, das typisch für die westliche Altmark ist und sich klar von weicheren Versorgungsgebieten im Land absetzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Klötze

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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