Wasserhärte in Ebermannsdorf

PLZ 92263 · Amberg-Sulzbach, Bayern

14,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserzweckverband Vils-Naab

Website

Praktische Tipps bei 14,5 °dH

Spülmaschine

Bei 14,5 °dH in Ebermannsdorf: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Ebermannsdorf liegt mit 14,5 °dH 2,8 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Ebermannsdorf
14,5
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Ebermannsdorf liegt mit 14,5 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ebermannsdorf
14,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kümmersbruck 16 °dH hart
Ensdorf 14 °dH mittel
Rieden 15,5 °dH hart
Fensterbach 12,8 °dH mittel
Amberg 13,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Ebermannsdorf

Ebermannsdorf liegt beim Trinkwasser spürbar über dem bayerischen Durchschnitt, der vielerorts eher im weichen bis mittleren Bereich liegt. Mit 14,5 °dH bewegt sich das Netz hier klar im mittleren Bereich und damit etwas kräftiger als in vielen Orten im näheren Amberg-Sulzbach. Der Grund liegt im Untergrund der Oberpfalz: Rund um das Vilstal treffen Sandsteine, Tonsteine und Kalk führende Schichten aufeinander, dazu kommen eiszeitlich geprägte Ablagerungen aus Kies und Sand. Solche Gesteine geben im Grundwasser Calcium und Magnesium ab. Genau diese Mineralien treiben die Härte nach oben. Die Vils selbst prägt das Tal, doch das Trinkwasser stammt nicht direkt aus dem Fluss, sondern aus geschützten Grundwasservorkommen im Gemeinde- und Umlandbereich, die durch die Talauen und die umliegenden Höhenzüge gespeist werden. Die Lage zwischen dem Vilstal und den offenen, landwirtschaftlich genutzten Flächen schafft ein Einzugsgebiet, in dem Regenwasser langsam versickert und dabei den Kalk- und Mineralgehalt aufnimmt. Konkrete Trinkwasserlieferantin ist die Wasserzweckverband beziehungsweise kommunale Versorgung im Raum Ebermannsdorf, die das Wasser aus örtlichen und regionalen Brunnen fördert und ins Netz einspeist. Die Versorgung ist damit bodennah organisiert und nicht auf Fernwasser aus einer Talsperre angewiesen. Gerade das unterscheidet Ebermannsdorf von Orten, die ihr Wasser aus großräumigen Verbundsystemen beziehen. Hier kommt das Wasser aus dem regionalen Untergrund der Amberg-Sulzbacher Landschaft, aus Brunnen in den grundwasserführenden Schichten des Vilstals und seiner Randbereiche. Die Mischung aus Sand, Kies und kalkhaltigen Gesteinsanteilen erklärt den messbaren Härtegrad von 14,5 °dH sehr direkt. Im Vergleich zu Nachbarorten wie Kümmersbruck, Amberg oder Hohenburg wirkt Ebermannsdorf damit weder auffallend weich noch besonders hart, sondern liegt im soliden Mittelfeld der Oberpfalz. Gegenüber Teilen Nordbayerns mit sehr weichem Wasser ist der Unterschied deutlich, gegenüber fränkischen oder kalkreicheren Regionen fällt er geringer aus. Bayern zeigt insgesamt ein starkes Gefälle zwischen alpinem, kristallinem und sedimentärem Untergrund. Ebermannsdorf steht klar auf der sedimentären Seite. Das Vilstal, die umliegenden Höhen und der mineralreiche Untergrund geben dem Trinkwasser hier seinen regionalen Charakter. Es ist ein typisches Amberg-Sulzbacher Wasser: grundwassergebunden, ortsnah gewonnen und von der Geologie vor der Haustür geprägt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserzweckverband Vils-Naab

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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