Wasserhärte in Eckental

PLZ 90542 · Erlangen-Höchstadt, Bayern

14,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Gemeindewerke Eckental

Website

Praktische Tipps bei 14,1 °dH

Spülmaschine

Bei 14,1 °dH in Eckental: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Eckental liegt mit 14,1 °dH 3,2 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Eckental
14,1
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Eckental liegt mit 14,1 °dH 0,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Eckental
14,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kleinsendelbach 11,8 °dH mittel
Heroldsberg 13,6 °dH mittel
Igensdorf 9,8 °dH mittel
Kalchreuth 10,6 °dH mittel
Dormitz 11,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Eckental

14,1 °dH — was steckt dahinter? Eckental liegt am Übergang von der fränkischen Albvorstufe zum sandigen, kiesigen Vorland des Nürnberger Beckens. Unter den Orten wie Eschenau, Forth, Brand und Kleinsendelbach wechseln Sandsteine, Mergel und tonige Ablagerungen mit kalkführenden Schichten, die das Niederschlagswasser auf seinem Weg durch den Boden mit Calcium und Magnesium anreichern. Dazu kommt die Lage zwischen den Tälern von Schwabach, Pegnitz und ihrer kleineren Zuflüsse; dort lagerten sich über lange Zeit Sande und Kiese ab, die Wasser gut speichern, aber je nach Schicht auch Mineralien aus dem Untergrund aufnehmen. Genau deshalb liegt Eckental mit 14,1 °dH im mittleren Bereich und nicht so weich wie wasserreiche Talräume, aber auch nicht so hart wie Orte mit stark kalkigem Juragestein in der näheren Fränkischen Alb. Das Trinkwasser kommt vor Ort aus dem Netz der Gemeindewerke Eckental. Die Versorgung stützt sich auf eigene Brunnen im Gemeindegebiet und auf das regionale Verbundsystem des Zweckverbands zur Wasserversorgung; dort wird Grundwasser aus geschützten Gewinnungsgebieten im Landkreis Erlangen-Höchstadt und aus benachbarten Förderbereichen eingespeist. Diese Mischung passt zu der Landschaft zwischen den Siedlungsachsen von Eckental und den höher gelegenen Randlagen Richtung Kalchreuth, Heroldsberg und Lauf. Anders als in vielen fränkischen Gemeinden mit direkter Anbindung an stark kalkige Karstquellen bleibt der Härtewert hier moderat, weil das Wasser nicht ausschließlich aus tiefem Jura stammt, sondern aus mehreren Grundwasserhorizonten mit unterschiedlicher Mineralisierung. Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein feiner, aber deutlicher Unterschied. Richtung Westen und Süden, etwa nach Erlangen oder Herzogenaurach, wechseln sich andere Versorgungsräume und teils weichere Mischwässer ab. Richtung Osten und Nordosten, wo der Einfluss der Fränkischen Alb stärker wird, steigt die Härte oft an. Eckental liegt dazwischen. Der Ort nimmt die Mineralprägung des Vorlandes auf, ohne die volle Kalklast der Alb zu übernehmen. Auch innerhalb Bayerns ist das typisch fränkisch: nicht das sehr weiche Alpenrandwasser, nicht das stark kalkige Wasser vieler Jurahöhen, sondern ein mittlerer, geologisch sauber erklärbarer Wert, der direkt aus der Schichtung unter den Ortsteilen und aus der regionalen Brunnenversorgung stammt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Gemeindewerke Eckental

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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