Wasserhärte in Fuhlendorf

PLZ 18356 · Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern

21,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

REWA Regionale Wasser- und Abwasser GmbH

Website

Praktische Tipps bei 21,4 °dH

Spülmaschine

Bei 21,4 °dH in Fuhlendorf: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Fuhlendorf liegt mit 21,4 °dH 3,6 °dH über dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Fuhlendorf
21,4
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Fuhlendorf liegt mit 21,4 °dH 6,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Fuhlendorf
21,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Born a. Darß, Seebad 21,4 °dH hart
Pruchten 22,3 °dH hart
Wieck a. Darß 21,4 °dH hart
Lüdershagen 21,4 °dH hart
Divitz-Spoldershagen 20,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Fuhlendorf

21,4 °dH steckt in Fuhlendorf vor allem in der Geologie der halbinselartigen Boddenlandschaft des Landkreises Vorpommern-Rügen. Südlich und westlich liegen junge eiszeitliche Sande, Geschiebemergel und lehmige Ablagerungen, die das Regenwasser nur kurz halten und es auf dem Weg ins Grundwasser mit Calcium und Magnesium anreichern. Dazu kommt der Einfluss der Boddengewässer und der flachen Niederungen um den Saaler Bodden und die Darß-Zingster Boddenkette, wo kalkhaltige Sedimente aus der Weichseleiszeit den Untergrund prägen. Anders als in den extrem kalkarmen Gebieten der mecklenburgischen Seenplatte bleibt das Rohwasser hier deutlich mineralischer. Die Härte ist deshalb hart, aber regional plausibel: nordvorpommersche Küsten- und Boddenböden liefern oft höhere Werte als die sandigen, weichen Grundwässer weiter südwestlich im Land. Das Trinkwasser kommt vor Ort nicht aus einer Talsperre, sondern aus dem regionalen Grundwasserverbund des Wasserwerks Barth und der angrenzenden Gewinnungsbrunnen des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Insel Rügen beziehungsweise der Versorgungsstruktur über die REWA Regionale Wasser- und Abwasser GmbH, je nach Straßenzug und Anschlussgebiet. Gefördert wird überwiegend aus tiefen Brunnen in quartären Grundwasserleitern, also aus Sand- und Kiesschichten, die unter den flachen Moränenflächen liegen. Vor der Einspeisung in das Netz wird das Wasser aufbereitet und über die Leitungen in die Ortsteile von Fuhlendorf verteilt. Quellen spielen hier praktisch keine Rolle, und oberirdische Flüsse wie die Barthe dienen eher als landschaftliche Bezugslinie denn als Trinkwasserreserve. Im Vergleich mit den Nachbarorten zeigt sich Fuhlendorf klar auf der härteren Seite. Orte am offenen Küstenrand und auf dem Darß liegen zwar ebenfalls im mineralreichen Nordosten, bekommen aber teils etwas weichere Mischungen aus anderen Brunnenfeldern. Richtung Ribnitz-Damgarten, Barth und die Boddenorte bleibt das Wasser meist ebenfalls deutlich härter als im Landesinneren von Mecklenburg-Vorpommern, wo große Teile der Versorgung aus weicheren Grundwasserzonen kommen. Fuhlendorf steht damit typisch für den Vorpommern-Rügener Küstenraum: kein weiches Landwasser aus Sand allein, sondern ein Boddenwasser mit spürbarer Kalk- und Magnesiumprägung aus den eiszeitlichen Untergründen der Region.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: REWA Regionale Wasser- und Abwasser GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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