Wasserhärte in Gehlsbach

PLZ 19386 · Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern

13,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

WasserZweckVerband Lewitz

Website

Praktische Tipps bei 13,4 °dH

Spülmaschine

Bei 13,4 °dH in Gehlsbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Gehlsbach liegt mit 13,4 °dH 4,4 °dH unter dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Gehlsbach
13,4
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Gehlsbach liegt mit 13,4 °dH 1,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Gehlsbach
13,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kreien 12,3 °dH mittel
Kritzow 13,4 °dH mittel
Ganzlin 13,7 °dH mittel
Marienfließ 12,3 °dH mittel
Lübz 13 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Gehlsbach

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim liegt auf einem geologisch jungen Untergrund, der von den Eiszeiten geformt wurde. Moränen, Sander, Schmelzwassertäler und glaziale Ablagerungen bestimmen hier den Aufbau des Bodens. Zwischen sandigen, gut durchlässigen Flächen und einzelnen lehmigeren Zonen sickert Grundwasser relativ rasch durch das Lockermaterial und nimmt dabei Kalk und andere Mineralien aus dem eiszeitlichen Geschiebe auf. Genau daraus erklärt sich in Gehlsbach ein mittlerer Härtewert von 13,4 °dH: Das Wasser kommt nicht aus hartem Kalkstein wie in vielen Mittelgebirgsräumen, aber auch nicht aus extrem weichen, nahezu mineralarmen Sandgebieten. Die Umgebung zwischen den Niederungen von Warnow und Elde, den Wäldern und den kleinen Ackerflächen der Region liefert ein Grundwasser, das spürbar mineralisiert ist und sich in diesem mittleren Bereich einpendelt. Gehlsbach wird vom öffentlichen Trinkwassernetz des WZV Lewitz betrieben und versorgt. Das Wasser stammt aus regionalen Grundwasserbrunnen im Versorgungsgebiet des Wasserzweckverbands, also nicht aus einer Talsperre und nicht aus Fernwasser. Entscheidend sind tiefe Brunnen in geschützten Grundwasserleitern, wie sie in Ludwigslust-Parchim vielerorts genutzt werden. Dort wird das Wasser gefördert, aufbereitet und über das Verbandsnetz in den Ort geleitet. Die Lage südlich der großen Schutz- und Waldlandschaften der Lewitz sorgt dafür, dass die Rohwasserqualität stark von den örtlichen Sanden, Geschiebemergeln und den langsamen Grundwasserbewegungen geprägt ist. Das macht die Versorgung in Gehlsbach bodenständig und regional, ohne weite Transportwege. Im Vergleich zu vielen Orten in Mecklenburg-Vorpommern liegt Gehlsbach mit 13,4 °dH im mittleren Bereich. Küstennahe oder sehr sandige Landstriche im Westen und Norden des Landes haben oft weichere Werte, weil dort weniger kalkhaltiges Material im Untergrund steckt. Südlicher und in Teilen des Binnenlandes steigen die Härtegrade häufiger an, sobald mehr Geschiebemergel und kalkführende Ablagerungen im Boden liegen. Gehlsbach steht damit zwischen diesen Polen. Der Ort bekommt kein besonders weiches Wasser, wie es in reinen Sandgebieten vorkommt, aber auch kein deutlich härteres Wasser aus stärker kalkgeprägten Zonen. Die regionale Handschrift ist klar: eiszeitlicher Untergrund, tiefe Grundwasserbrunnen und ein Versorgungsgebiet, das den Charakter des Landkreises direkt ins Glas bringt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: WasserZweckVerband Lewitz

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber