Wasserhärte in Ilmmünster

PLZ 85304 · Pfaffenhofen a.d.Ilm, Bayern

14 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Ilmtalgruppe

Website

Praktische Tipps bei 14 °dH

Spülmaschine

Bei 14 °dH in Ilmmünster: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Ilmmünster liegt mit 14 °dH 3,3 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Ilmmünster
14
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Ilmmünster liegt mit 14 °dH 0,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ilmmünster
14
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Reichertshausen 14,1 °dH mittel
Hettenshausen 14,6 °dH mittel
Scheyern 14,8 °dH hart
Pfaffenhofen a.d.Ilm, St 15,2 °dH hart
Paunzhausen 14,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Ilmmünster

Ilmmünster liegt deutlich über vielen Orten im oberbayerischen Hügelland, aber klar unter den besonders kalkreichen Gebieten südlich Richtung Alpenrand. Mit 14 °dH bewegt sich das Trinkwasser hier im mittleren Bereich, weil das Versorgungsgebiet auf Grundwasser aus den eiszeitlich geprägten Schotter- und Sandlagen des Ilm- und Paarraums setzt. Diese Ablagerungen geben dem Wasser mehr Mineralstoffe mit als reine Niederungs- oder Moorgebiete, doch weniger als stark verkarstete Kalkräume. Die Ilm selbst prägt die Landschaft, aber nicht als Talsperrenquelle, sondern als Teil eines Grundwasserleiters, der sich aus Niederschlägen auf den leicht welligen Böden zwischen Pfaffenhofen, Reichertshausen und Hettenshausen speist. Genau dort liegt der Grund für den mittleren Härtewert: genügend Kalk und Magnesium aus den geologischen Schichten, aber kein extrem hartes Karstwasser wie in Teilen Süd- und Ostbayerns. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung Ilmtalgruppe. Die Versorgung stützt sich auf eigene Tiefbrunnen im Ilmtal und in den angrenzenden Gewinnungsgebieten des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm, nicht auf Fernwasser aus einer Talsperre. Aus diesen Brunnen wird das Grundwasser gefördert, aufbereitet und in das Ortsnetz von Ilmmünster eingespeist. Die Lage zwischen Ilm und den sanften Moränenzügen schafft stabile Grundwasserstände, zugleich aber auch einen spürbaren Mineralgehalt, der den Härtewert im Mittelbereich hält. In der direkten Nachbarschaft zeigen sich Unterschiede: Richtung flachere Niederungen kann das Wasser etwas weicher ausfallen, während Orte mit stärker kalkführenden Schichten häufiger höhere Härten erreichen. Gegenüber dem bayerischen Durchschnitt liegt Ilmmünster damit nicht am weichen Rand, sondern in einer soliden mittleren Zone, wie sie für das tertiäre Hügelland nördlich der Alpen typisch ist. Der Vergleich mit dem übrigen Landkreis fällt ebenfalls auf. Pfaffenhofen a.d.Ilm kennt viele Orte, in denen Grundwasser aus ähnlichen Schotter- und Molasseschichten gewonnen wird, doch die genaue Mischung aus Tiefe der Brunnen, Fließwegen und geologischer Unterlage verändert den Härtewert von Gemeinde zu Gemeinde. Ilmmünster steht damit zwischen den weicheren, sandigeren Abschnitten und den härteren Bereichen mit stärker kalkhaltigem Untergrund. Das Ortsbild an der Ilm spiegelt sich also auch im Wasser: kein Alpenquellwasser, kein extrem hartes Karstwasser, sondern ein regionales Grundwasser mit klarer Herkunft aus dem eigenen Talraum und den umliegenden Gewinnungsfeldern.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Ilmtalgruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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