Wasserhärte in Ingolstadt

PLZ 85047 · Ingolstadt, Bayern

17,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Ingolstadt

Website

Praktische Tipps bei 17,3 °dH

Spülmaschine

Bei 17,3 °dH in Ingolstadt: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Ingolstadt liegt mit 17,3 °dH genau im Durchschnitt (17,3 °dH).

Ingolstadt
17,3
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Ingolstadt liegt mit 17,3 °dH 2,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ingolstadt
17,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lenting 19,3 °dH hart
Gaimersheim 20 °dH hart
Manching 18 °dH hart
Wettstetten 19,9 °dH hart
Hepberg 19,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Ingolstadt

17,3 °dH — was steckt dahinter? In Ingolstadt liegt die Ursache tief im Untergrund der Donauniederung und des süddeutschen Molassebeckens. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch junge Kiese, Sande und Schotter der Donau und ihrer eiszeitlich geprägten Terrassen viel Calcium und Magnesium auf. Die Umgebung aus Flussablagerungen, Schottern und dem kalkreichen Untergrund des Voralpenlandes liefert die Mineralien, die den Härtewert nach oben treiben. Donau, Schutter und kleinere Zuflüsse formen hier keine weichen Quellwässer, sondern ein Grundwasser, das beim Versickern reichlich Kontakt zu karbonathaltigen Gesteinen hat. Darum fällt der Wert in Ingolstadt deutlich härter aus als in Orten mit stärker von Mooren, Graniten oder Gebirgsquellen geprägter Wasserversorgung. Das Trinkwasser stammt aus den Gewinnungsanlagen der Ingolstädter Kommunalbetriebe, vor allem aus Grundwasserbrunnen im Stadtgebiet und im näheren Umland. Die Förderung kommt aus den Wasserschutzgebieten an der Donau und in den Schotterkörpern westlich und südlich der Stadt, wo tief gefasste Brunnen das natürlich gefilterte Grundwasser erschließen. Keine Talsperre, keine Fernleitung aus dem Alpenraum prägt hier das Bild, sondern lokale Brunnenfelder mit Wasser aus dem quartären Kies- und Sandpaket. Aufbereitet wird es mit Blick auf die Qualität des Rohwassers, bevor es in das Netz der Stadt geht. Das macht die Versorgung eng an den eigenen Boden gebunden und erklärt die feste Handschrift des regionalen Untergrunds im Glas. Im Vergleich mit vielen Nachbarorten liegt Ingolstadt eher im mittleren bis harten Bereich. Nördlich und östlich, etwa in Teilen des Donaumoos oder in Ortschaften mit stärkerem Einfluss oberflächennaher Niederschläge, kann das Wasser oft etwas weicher ausfallen. Richtung Süden und Westen, wo die Schotterlandschaft des Donauraums und die kalkreichen Sedimente des Alpenvorlands dominieren, bleiben ähnliche Härtewerte üblich. Bayern insgesamt zeigt ein starkes Nebeneinander: sehr weiches Gebirgswasser in alpennahen Versorgungen, mittlere Werte in manchen Mittelgebirgs- und Waldgebieten, deutlich härtere Werte in den großen Fluss- und Schotterräumen. Ingolstadt steht damit klar auf der Seite der mineralreichen Donaustadt, deren Wasserbild vom Fluss, vom Kies und vom Grundwasser geprägt ist.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Ingolstadt

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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