Wasserhärte in Laaber

PLZ 93164 · Regensburg, Bayern

19 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Gemeinde Laaber

Website

Praktische Tipps bei 19 °dH

Spülmaschine

Bei 19 °dH in Laaber: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Laaber liegt mit 19 °dH 1,7 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Laaber
19
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Laaber liegt mit 19 °dH 4,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Laaber
19
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Deuerling 18 °dH hart
Brunn 18 °dH hart
Pielenhofen 18,7 °dH hart
Beratzhausen 20,2 °dH hart
Duggendorf 20,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Laaber

Zwischen dem Tal der Schwarzen Laaber, den Jurahängen und den welligen Höhen des Oberpfälzer Albvorlands sammelt sich in Laaber ein Trinkwasser, das seinen Weg durch Kalk und Dolomit nimmt. Genau diese Gesteine prägen den hohen Härtewert von 19 °dH. Das Wasser löst unterwegs viel Calcium und Magnesium aus dem Karst des Jura, bevor es in die örtlichen Brunnen gelangt. Der Fluss selbst speist das Trinkwasser nicht direkt, doch sein Tal, die Seitenbäche und die geklüfteten Fels- und Schotterlagen steuern, wie schnell Niederschlag versickert und wie mineralreich das Grundwasser wieder austritt. Unter dem Boden liegen Schichten, die wenig filtern und viel Mineral abgeben. Darum fällt Laabers Wasser deutlich härter aus als in Gegenden Bayerns mit Mooren, Sanden oder kristallinem Grundgebirge. Die Umgebung von Hemau, Beratzhausen und Nittendorf zeigt ähnliche Juraeinflüsse, doch je nach Brunnenstandort und Mischwasseranteil schwankt die Härte dort spürbar. Versorgt wird Laaber vom örtlichen Wasserwerk der Gemeinde Laaber, das sein Trinkwasser aus eigenen Tiefbrunnen im Gemeindegebiet bezieht. Diese Brunnen erschließen das Grundwasser aus den wasserführenden Schichten des Laabertals und der angrenzenden Juraformationen. Es gibt hier keine große Talsperre als Hauptquelle, sondern ein lokales Netz aus Brunnen und Quellfassungen, das auf die Verhältnisse im Tal und auf den Hängen zugeschnitten ist. Gerade das macht die Versorgung ortsnah und zugleich mineralreich. Das Wasser gelangt ohne weite Fernleitung in die Haushalte, was Laaber von vielen Orten unterscheidet, die ihr Trinkwasser aus Fernwasserverbünden oder aus Mischungen mehrerer Gewinnungsräume erhalten. Gegenüber dem bayerischen Durchschnitt liegt Laaber klar auf der harten Seite. Vieles im Freistaat wird aus weichen Mittelgebirgs- oder Voralpenquellen gespeist, teils auch aus Speicher- und Mischsystemen mit geringerer Mineralisierung. Laaber steht dagegen im klassischen Juragebiet des Landkreises Regensburg, wo Kalkstein, Dolomit und verkarstete Hänge das Grundwasser anreichern. Darum wirkt das Wasser hier kräftiger mineralisiert als in vielen Nachbarorten westlich und südlich des Oberpfälzer Jura. Wer von den sandigeren oder waldreichen Teilen der Region herkommt, merkt den Unterschied schnell am Geschmack und an der Ablagerungsneigung. Laaber ist damit ein typischer Juraort: landschaftlich vom Tal der Schwarzen Laaber geprägt, hydrogeologisch vom Kalk geprägt, versorgungstechnisch von eigenen Brunnen getragen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Gemeinde Laaber

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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