Wasserhärte in Lanitz-Hassel-Tal

PLZ 06628 · Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt

22,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Abwasserzweckverband Naumburg

Website

Praktische Tipps bei 22,8 °dH

Spülmaschine

Bei 22,8 °dH in Lanitz-Hassel-Tal: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen-Anhalt

Lanitz-Hassel-Tal liegt mit 22,8 °dH 1,2 °dH über dem Durchschnitt (21,6 °dH).

Lanitz-Hassel-Tal
22,8
Sachsen-Anhalt
21,6

Vergleich mit Deutschland

Lanitz-Hassel-Tal liegt mit 22,8 °dH 8,1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lanitz-Hassel-Tal
22,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Großheringen 21,6 °dH hart
Bad Sulza 19,2 °dH hart
Eckartsberga 21,6 °dH hart
Niedertrebra 18 °dH hart
Schmiedehausen 20,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Lanitz-Hassel-Tal

Das Trinkwasser für Lanitz-Hassel-Tal kommt über den zuständigen regionalen Netzbetreiber aus dem Versorgungsgebiet des Wasserzweckverbands Naumburg. Gefördert wird es aus Grundwasserfassungen im Saaletal und aus Brunnen im Einzugsraum der Unstrut, ergänzt durch Aufbereitung und Einspeisung aus dem Verbundnetz des Burgenlandkreises. Maßgeblich sind dabei die Gewinnungsgebiete bei Naumburg und entlang der tieferen Talzüge, wo mächtige Kies- und Sandkörper unter den Auen frisches Grundwasser speichern. Die Versorgung hängt damit nicht an einer einzelnen Quelle, sondern an mehreren Brunnenstandorten und Verbundleitungen, die das Wasser aus den Talräumen in die Ortsteile von Lanitz-Hassel-Tal bringen. Der Härtewert von 22,8 °dH hat seinen Ursprung im Untergrund des nördlichen Burgenlandkreises. Hier prägen Muschelkalk, Mergel und lössbedeckte Ackerflächen das Bild, dazu kommen Kalk- und Gipsanteile in den Gesteinsschichten. Auf dem Weg durch diese Schichten löst das Wasser viel Calcium und Magnesium aus dem Boden. Auch die Nähe zur Unstrut und zu den kleineren Seitentälern spielt mit hinein, weil das Grundwasser in den Talauen länger mit kalkhaltigen Sedimenten in Kontakt bleibt. Darum liegt Lanitz-Hassel-Tal deutlich im harten Bereich und nicht auf dem weicheren Niveau, das man aus den Mittelgebirgsrandlagen oder aus Teilen des Harzes kennt. Der Unterschied zu Nachbarorten zeigt sich im regionalen Vergleich klar. Orte mit stärkerem Einfluss von Oberflächenwasser oder mit anderen geologischen Schichten erreichen oft niedrigere Härtewerte, während Lanitz-Hassel-Tal dem kalkreichen Profil des Saale-Unstrut-Raums folgt. Gegenüber Sachsen-Anhalt insgesamt steht der Ort damit an der härteren Seite des Spektrums, denn weiche Wasservorkommen sind eher dort zu finden, wo Quellgebiete aus Sandstein, Granit oder Harzrandlagen gespeist werden. Lanitz-Hassel-Tal bleibt dagegen ein typischer Standort des Muschelkalk- und Lössgürtels: mineralreich, grundwassergeprägt und eng mit den Talräumen von Unstrut und Saale verbunden.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Abwasserzweckverband Naumburg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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