Wasserhärte in Lauchhammer

PLZ 01979 · Oberspreewald-Lausitz, Brandenburg

11,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Lausitz

Website

Praktische Tipps bei 11,8 °dH

Spülmaschine

Bei 11,8 °dH in Lauchhammer: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Lauchhammer liegt mit 11,8 °dH 4,6 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Lauchhammer
11,8
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Lauchhammer liegt mit 11,8 °dH 2,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lauchhammer
11,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schwarzheide 11,8 °dH mittel
Tettau 11,3 °dH mittel
Ruhland 11,8 °dH mittel
Frauendorf 11,3 °dH mittel
Schraden 13,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Lauchhammer

11,8 °dH — was steckt dahinter? Lauchhammer liegt auf den sandigen Niederungen des Lausitzer Tieflands, wo eiszeitliche Sande, Geschiebemergel und alte Schmelzwasserrinnen das Grundwasser prägen. Der Wert entsteht nicht aus Kalkbergen, sondern aus einer Mischung aus relativ weichem Niederungswasser und mineralreicherem Grundwasser aus den quartären Schichten des Elbe-Elster- und Schwarze-Elster-Raums. Die Schwarze Elster zieht als wichtigster Fluss durch die Umgebung, dazu kommen Senken, ehemalige Tagebaue und Grundwasserströme aus den rekultivierten Bergbauflächen der Lausitz. Dort, wo Sand und Kies dominieren, bleibt das Wasser meist moderat mineralisiert; wo mergelige Horizonte und ältere Sedimente dazukommen, steigt die Härte etwas an. So landet Lauchhammer im mittleren Bereich, spürbar anders als Orte mit sehr weichem Spreewaldwasser und deutlich weniger hart als Gemeinden in kalkreicheren Landesteilen Brandenburgs. Das Trinkwasser kommt vor Ort nicht aus einer einzigen Quelle, sondern aus gefassten Grundwasserbrunnen im Versorgungsgebiet des Wasserverbandes Lausitz. Diese Brunnen erschließen die flachen, gut durchlässigen Sedimente der Region; Oberflächenwasser aus Talsperren spielt für Lauchhammer keine prägende Rolle im Trinkwasserhahn. Entscheidend sind die örtlichen Gewinnungsgebiete, in denen Wasser aus Sand- und Kiesschichten gefördert, aufbereitet und ins Leitungsnetz eingespeist wird. Die Nähe zu den ehemaligen Bergbauflächen hat die Hydrogeologie stark verändert: Grundwasserstände, Fließrichtungen und Mineralgehalte wurden über Jahrzehnte neu geordnet. Genau daraus erklärt sich, warum Lauchhammer heute ein anderes Wasserprofil hat als Orte ohne Bergbaugeschichte. Die Versorgung läuft über den regionalen Verband, der die Stadt und die umliegenden Ortsteile aus eigenen Brunnenfeldern bedient und damit ein klar lokales Wasserprofil sichert. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten in Oberspreewald-Lausitz steht Lauchhammer eher in der Mitte. Der Spreewald und seine Randlagen liefern oft weicheres Wasser, weil dort sandige Niederungen und viel Grundwasserneubildung dominieren. Richtung südliche Lausitz und in Teilen des Brandenburger Binnenlands treten dagegen härtere Werte auf, wenn das Wasser länger mit mineralführenden Schichten in Kontakt war oder aus anderen hydrogeologischen Zonen stammt. Lauchhammer liegt zwischen diesen Polen: geprägt von Bergbaufolgelandschaft, Flussniederung und lockerem Lockersediment-Untergrund. Genau diese Lage macht den Härtewert so ortstypisch. Er ist kein Zufall, sondern das Ergebnis aus Schwarzer Elster, Lausitzer Sanden, rekultivierten Tagebauflächen und den Brunnen des regionalen Wasserversorgers.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Lausitz

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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