Wasserhärte in Laufach

PLZ 63846 · Aschaffenburg, Bayern

9,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserwerk Laufach

Website

Praktische Tipps bei 9,8 °dH

Spülmaschine

Bei 9,8 °dH in Laufach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Laufach liegt mit 9,8 °dH 7,5 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Laufach
9,8
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Laufach liegt mit 9,8 °dH 4,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Laufach
9,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Sailauf 10,5 °dH mittel
Sailaufer Forst 10,6 °dH mittel
Waldaschaff 2,6 °dH weich
Forst Hain i.Spessart 10,6 °dH mittel
Heigenbrücken 9,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Laufach

Die Gemeinde Laufach bezieht ihr Trinkwasser über den kommunalen Versorger Wasserwerk Laufach aus dem Laufachtal und den angrenzenden Quellhorizonten am Vorspessart. Entscheidend sind die gefassten Quellen und Brunnen im Tal der Laufach, gespeist aus den bewaldeten Hängen zwischen Laufach, Hain und den höheren Spessartlagen Richtung Heigenbrücken. Dort sickert Niederschlagswasser durch Buntsandstein, bevor es wieder gefasst wird. Genau dieser geologische Untergrund prägt den Härtewert von 9,8 °dH: Der rote Buntsandstein des Spessarts gibt nur wenig Calcium und Magnesium ab, deshalb bleibt das Wasser mittelhart und deutlich weicher als in vielen Muschelkalkgebieten Unterfrankens. Die Laufach selbst und ihre Zuflüsse sorgen dabei nicht für Härte, sondern markieren das Einzugsgebiet, aus dem die Quellen gespeist werden. Das Wasser kommt also nicht aus einer Talsperre, sondern aus örtlichen Quellfassungen und Brunnen im Gemeindegebiet und unmittelbar darüber. Im Landkreis Aschaffenburg zeigt sich der Unterschied sehr klar. Orte am Rand des Maintals oder in Gegenden mit kalkreicherem Untergrund kommen oft auf höhere Härtewerte, weil dort Gesteine mit mehr Carbonat das Wasser stärker mineralisieren. Laufach liegt dagegen tief im Spessart, wo Sandstein dominiert und der Boden das Wasser vergleichsweise weich durchlässt. Deshalb bleibt der Wert in Laufach stabil im mittleren Bereich, ohne die deutliche Kalklast, wie sie in Teilen des Mainvierecks oder in benachbarten Orten mit härterem Untergrund häufiger vorkommt. Der Kontrast zwischen den bewaldeten Spessarthöhen, den schmalen Bachtälern und dem sandsteinreichen Untergrund ist hier direkt im Trinkwasser ablesbar. Wer in Laufach aus dem Hahn trinkt, bekommt also ein Wasser, das unmittelbar aus der Landschaft rund um den Ort stammt und nicht aus überregionalen Fernwasseranlagen geprägt ist.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserwerk Laufach

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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