Wasserhärte in Lauterhofen

PLZ 92283 · Neumarkt i.d.OPf., Bayern

15,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Lauterachgruppe

Website

Praktische Tipps bei 15,1 °dH

Spülmaschine

Bei 15,1 °dH in Lauterhofen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Lauterhofen liegt mit 15,1 °dH 2,2 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Lauterhofen
15,1
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Lauterhofen liegt mit 15,1 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lauterhofen
15,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kastl 13,8 °dH mittel
Birgland 14,3 °dH mittel
Alfeld 14,9 °dH hart
Pilsach 14,9 °dH hart
Illschwang 15,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Lauterhofen

Lauterhofen liegt mit 15,1 °dH spürbar über dem bayerischen Durchschnitt und auch über vielen Orten im Neumarkter Umland. Der Grund sitzt im Untergrund der Fränkischen Alb. Hier prägen Kalk- und Dolomitgesteine das Bild, dazu kommen verkarstete Schichten, die Regenwasser auf seinem Weg durch den Boden mit Calcium und Magnesium anreichern. Genau deshalb fällt das Trinkwasser in Lauterhofen hart aus. Das Wasser nimmt auf den langen Wegen durch die Karstlandschaft mehr Mineralstoffe auf als in Gegenden mit Sand, Granit oder jüngeren Lockersedimenten. In der Umgebung von Lauterhofen spielen zudem die Täler von Lauterach und Pilsach eine Rolle, weil sie die Landschaft gliedern, aber das Grundwasser nicht so stark verdünnen wie große Flusssysteme mit breiten Auen. Gegenüber Orten im Altmühltal oder im Bayerischen Wald wirkt Lauterhofen deshalb deutlich kalkreicher, während manche Nachbargemeinden mit tieferen oder anders gespeisten Brunnen etwas weichere Werte erreichen. Das Trinkwasser stammt aus der örtlichen Grundwassergewinnung des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Lauterachgruppe. Versorgt werden Lauterhofen und die angeschlossenen Ortsteile über Tiefbrunnen und Aufbereitungsanlagen der Verbundversorgung, die das Wasser aus dem Karstgrundwasser der Region fördert und ins Netz einspeist. Diese Brunnen liegen im Einzugsbereich der Lauterachgruppe, also in einem Gebiet, das direkt von den Kalk- und Dolomitlagen der Jura-Hochfläche beeinflusst wird. Talsperren spielen hier keine Rolle. Das Netz lebt von Brunnenwasser aus der Region, nicht von Fernwasser aus großen überregionalen Leitungen. Genau diese Nähe zum Untergrund macht das Wasser ortstypisch: kurz gewonnen, mineralreich und klar von der Geologie des Landkreises Neumarkt i.d.OPf. geprägt. Im Vergleich zu vielen Teilen Bayerns steht Lauterhofen damit auf der härteren Seite. Im Norden und Osten des Freistaats gibt es Orte mit deutlich weicherem Wasser, besonders dort, wo Granit, Gneis oder sandige Schichten vorherrschen. Im Jura dagegen ziehen sich kalkige Gesteine wie ein roter Faden durch die Landschaft, von Hohenburg und Kastl bis zu den Höhen und Tälern rund um Lauterhofen. Der Unterschied zu Nachbarorten entsteht vor allem dort, wo Brunnen tiefer liegen, andere Schichten anzapfen oder Mischwasser aus verschiedenen Fassungen erhalten. Lauterhofen bleibt dagegen eng an seine Karstlandschaft gebunden. Das Trinkwasser trägt die Handschrift der Alb direkt ins Haus: regional gefasst, mineralisch geprägt und deutlich härter als vielerorts im restlichen Bayern.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Lauterachgruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber