Wasserhärte in Leezen

PLZ 19067 · Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern

13,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Schweriner Wasser

Website

Praktische Tipps bei 13,4 °dH

Spülmaschine

Bei 13,4 °dH in Leezen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Leezen liegt mit 13,4 °dH 4,4 °dH unter dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Leezen
13,4
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Leezen liegt mit 13,4 °dH 1,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Leezen
13,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Langen Brütz 14,4 °dH mittel
Cambs 15,6 °dH hart
Gneven 13,9 °dH mittel
Seehof 16,3 °dH hart
Schwerin 17,8 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Leezen

Leezen bezieht sein Trinkwasser vom Zweckverband Schweriner Wasser. Das Wasser stammt aus dem Grundwasserwerk Friedrichsthal bei Schwerin, wo tiefe Förderbrunnen das Wasser aus eiszeitlichen Sanden und Kiesen des Schweriner Beckens heben. Diese Schichten liegen unter den weicheren Decklagen der Lewitz- und Endmoränenlandschaft südlich und westlich des Schweriner Sees. Auf dem Weg durch den Untergrund löst das Wasser Kalk, Magnesium und weitere Mineralien aus den glazialen Ablagerungen. So entsteht der gemessene Härtewert von 13,4 °dH, der in Leezen im mittleren Bereich liegt. Das Wasser ist also kein weiches Oberflächenwasser aus einem See und auch kein besonders kalkarmes Quellwasser aus dem höheren Binnenland, sondern ein typisches Grundwasser aus den eiszeitlich geprägten Niederungen des Landes. Genau diese Lage prägt den Ort. Zwischen Schweriner See, den Sanderflächen bei Rampe und den flachwelligen Grundmoränen des Landkreises Ludwigslust-Parchim wechseln sandige Böden mit älteren Geschiebemergeln. In solchen Schichten bleibt Regenwasser länger im Boden und nimmt Mineralstoffe mit, bevor es in die Förderhorizonte gelangt. Darum liegt Leezen spürbar über den sehr weichen Werten, die an manchen Stellen der Mecklenburgischen Seenplatte vorkommen, aber meist unter den härteren Bereichen, die in kalkreicheren Regionen Norddeutschlands auftreten. Auch Nachbarorte wie Langen Brütz, Raben Steinfeld oder die Schweriner Ortsteile mit Anschluss an dasselbe Leitungsnetz bewegen sich daher oft in einem ähnlichen Bereich. Der Unterschied zu vielen anderen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns liegt vor allem darin, dass Leezen kein reines Seenwasser und keine küstennahe, stärker vom Oberflächenwasser geprägte Versorgung hat, sondern ein klassisches Grundwasser aus dem Schweriner Raum nutzt. Die Versorgung läuft über ein regional eng verzahntes Netz, das Schwerin und die Umlandgemeinden gemeinsam speist. Der Weg des Wassers beginnt im Wasserwerk Friedrichsthal mit mehreren Förderbrunnen im Schweriner Umland. Von dort gelangt es über Aufbereitung und Druckleitungen nach Leezen. Damit hängt der Ort hydrologisch enger an Schwerin als an entfernteren Wasserlandschaften des Landes. Gerade das macht den Charakter des Wassers so lokal: geprägt von den sandigen, glazialen Böden der Umgebung, vom Untergrund des Schweriner Beckens und von einer Versorgungsstruktur, die den ganzen westlichen Stadtrandraum mit dem Umland verbindet.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Schweriner Wasser

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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