Wasserhärte in Loiching

PLZ 84180 · Dingolfing-Landau, Bayern

17,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Isargruppe I

Website

Praktische Tipps bei 17,8 °dH

Spülmaschine

Bei 17,8 °dH in Loiching: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Loiching liegt mit 17,8 °dH genau im Durchschnitt (17,3 °dH).

Loiching
17,8
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Loiching liegt mit 17,8 °dH 3,1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Loiching
17,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Niederviehbach 17,8 °dH hart
Dingolfing, St 15,6 °dH hart
Weng 17,9 °dH hart
Wörth a.d.Isar 18,5 °dH hart
Moosthenning 15,9 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Loiching

17,8 °dH — was steckt dahinter? In Loiching trifft Trinkwasser auf ein Gebiet, das geologisch von den Ablagerungen der Isar- und Donau-Niederterrassen geprägt ist. Unter den Feldern und Ortslagen im Landkreis Dingolfing-Landau liegen sandig-kiesige Schichten, die viel Wasser führen, aber auch Kalk und Dolomit aus dem süddeutschen Alpenvorland mitbringen. Auf dem Weg durch diese Schotterkörper löst das Grundwasser Mineralien aus dem Gestein, vor allem Calcium- und Magnesiumverbindungen. Dazu kommt die Lage zwischen Isartal und den Randbereichen des tertiären Hügellands, wo Grundwasser aus unterschiedlichen Schichten zusammenläuft. Genau daraus entsteht der harte Charakter des Loichinger Wassers: nicht aus einem einzelnen Brunnen mit Sonderrolle, sondern aus einer Region, in der Kies, Mergel und kalkhaltige Sedimente das Wasser auf seinem Weg deutlich anreichern. Die Isar selbst formt die Landschaft als flussnaher Wasserleiter, doch das Trinkwasser kommt nicht direkt aus dem Fluss, sondern aus tiefen, geschützten Grundwasserhorizonten, die in dieser Ecke Niederbayerns besonders mineralreich sind. Die Versorgung läuft über den Zweckverband zur Wasserversorgung der Isargruppe 1, der im Raum Dingolfing-Landau mehrere Brunnenfelder betreibt und das Wasser in das Ortsnetz von Loiching einspeist. Gefördert wird aus Grundwasserbrunnen, nicht aus einer Talsperre, und auch nicht aus einer Fernleitung aus den Alpen. Typisch für diese Gegend sind tiefe, technisch geschützte Fassungen in den kiesigen Niederungen, wie sie auch rund um Dingolfing, Frontenhausen und Landau genutzt werden. Loiching steht damit mitten in einer Versorgungslandschaft, die stark von regionalem Grundwasser lebt. Der Unterschied zu vielen Orten in Ober- und Niederbayern mit weicheren Werten ist deutlich: Dort, wo ältere, kalkärmere Deckschichten oder Mischungen mit Trinkwasser aus anderen Einzugsgebieten dominieren, fällt die Härte oft niedriger aus. In Loiching bleibt sie spürbar höher, weil das Wasser seinen mineralischen Weg direkt aus dem Untergrund der Isarregion mitbringt. Gegenüber den Nachbarorten im Isartal wirkt das nicht exotisch, aber klar eigenständig: ein lokales Wasser aus heimischen Brunnen, geprägt von Kies, Kalk und der langen Geschichte des Flusses.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Isargruppe I

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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