Wasserhärte in Megesheim

PLZ 86750 · Donau-Ries, Bayern

15,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Riesgruppe

Website

Praktische Tipps bei 15,8 °dH

Spülmaschine

Bei 15,8 °dH in Megesheim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Megesheim liegt mit 15,8 °dH 1,5 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Megesheim
15,8
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Megesheim liegt mit 15,8 °dH 1,1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Megesheim
15,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hainsfarth 15,8 °dH hart
Oettingen i.Bay., St 16,9 °dH hart
Munningen 15,9 °dH hart
Polsingen 16,8 °dH hart
Wechingen 15,9 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Megesheim

Megesheim liegt beim Härtewert deutlich über dem bayerischen Durchschnitt und auch spürbar über vielen Orten im Donau-Ries. Das Trinkwasser kommt hier nicht aus einem weichen Alpenvorland-Einzugsgebiet, sondern aus dem Karst- und Kalkraum der Schwäbischen Alb am Rand des Nördlinger Rieses. In diesem Untergrund lösen sich Kalk und Dolomit auf dem Weg ins Grundwasser, und genau dort holt sich das Wasser seine hohe Mineralfracht. Die offene, trockene Landschaft um das Ries begünstigt zudem eine schnelle Versickerung; Regen bleibt nicht lange an der Oberfläche, sondern wandert durch klüftige Schichten in die Brunnen. Zusammen mit dem geologisch geprägten Untergrund ergibt das den harten Wert von 15,8 °dH, der für den südwestlichen Teil des Landkreises typisch ist, aber im Vergleich zu bayerischen Regionen mit Moor-, Sand- oder Alpenquellen deutlich höher ausfällt. Versorgt wird Megesheim über das Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Riesgruppe. Das Wasser stammt aus den Verbandsbrunnen und wird in das örtliche Leitungsnetz eingespeist; die Versorgung ist damit klar regional verankert und nicht von einem weit entfernten Talsperrensystem abhängig. Diese Herkunft passt zur ganzen Umgebung zwischen Hahnenkamm, Riesrand und den Nachbarorten Oettingen, Deiningen und Wallerstein. Dort ändern sich die Werte oft nur in Nuancen, weil die geologischen Schichten ähnlich sind. Richtung weniger kalkreicher Gebiete im übrigen Bayern wird das Wasser meist weicher, während Megesheim mit seinem Kalk- und Dolomituntergrund auf der harten Seite bleibt. Der Vergleich mit dem Landesdurchschnitt fällt deshalb eindeutig aus: Hier prägt nicht alpines Schmelzwasser, sondern Grundwasser aus dem Jurakalk den Charakter des Trinkwassers. Megesheim steht damit exemplarisch für die Wasserlandschaft im Donau-Ries. Die Härte ist kein Zufall, sondern ein Spiegel des Bodens unter den Feldern und Wegen rund um das Dorf. Wer den Ort mit den Nachbarn vergleicht, erkennt vor allem die gemeinsame Herkunft aus dem gleichen geologischen Raum. Unterschiede entstehen weniger durch einzelne Quellen als durch die Lage am Rand des Rieses, wo Kalkgestein, klüftige Schichten und regionale Brunnen die Versorgung bestimmen. Genau deshalb wirkt das Wasser hier kräftiger mineralisiert als in vielen anderen Teilen Bayerns.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Riesgruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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