Wasserhärte in Murchin

PLZ 17390 · Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern

19,5 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

HanseGas GmbH

Website

Praktische Tipps bei 19,5 °dH

Spülmaschine

Bei 19,5 °dH in Murchin: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Murchin liegt mit 19,5 °dH 1,7 °dH über dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Murchin
19,5
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Murchin liegt mit 19,5 °dH 4,8 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Murchin
19,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Rubkow 18,7 °dH hart
Ziethen 19,1 °dH hart
Anklam 19,5 °dH hart
Lassan 19,1 °dH hart
Klein Bünzow 19,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Murchin

Zwischen Peene, Ziese und den flachen Niederungen des Anklamer Beckens liegt Murchin in einer Landschaft aus jungen Sedimenten, Mooren und sandigen Aufschüttungen. Die Peene hat hier über lange Zeit Grundwasserstände geprägt, zugleich aber keine harten Kalkgebirge freigelegt. Trotzdem fällt das Trinkwasser mit 19,5 °dH deutlich hart aus, weil im Untergrund von Vorpommern-Greifswald nicht nur Sande und Geschiebemergel liegen, sondern auch kalkhaltige Schichten aus der Eiszeit, aus denen sich Calcium und Magnesium lösen. Das Wasser nimmt diese Mineralien auf dem Weg durch die glazialen Ablagerungen mit, bevor es in die Brunnen gelangt. Darum liegt Murchin klar über vielen Orten an der Ostseeküste und auch über Teilen der Inseln, wo oft weichere Werte aus sandigen Bodenzonen vorkommen. Das Wasser kommt nicht aus Talsperren, sondern aus regionalen Grundwasserbrunnen des Wasserversorgers HanseGas. Versorgt wird Murchin über das Netz der HanseGas GmbH, die im Landkreis Vorpommern-Greifswald das Trinkwasser aus geschützten Gewinnungsgebieten über Aufbereitungsanlagen in das Ortsnetz einspeist. Die Brunnen liegen in den grundwasserreichen Niederungen der Region, wo die Sandschichten genügend Wasser führen und die Deckschichten das Rohwasser natürlich filtern. Gerade diese Mischung aus eiszeitlichen Kiesen, Sanden und kalkhaltigen Einschaltungen sorgt dafür, dass der Härtewert nicht niedrig ausfällt, obwohl die Landschaft auf den ersten Blick flach und wasserreich wirkt. Im Vergleich zu Greifswald, Anklam oder den Dörfern weiter Richtung Usedom zeigt Murchin ein eher kräftiges Wasserprofil. Viele Orte auf der Insel Usedom und an der Küste werden aus anderen, teils weicher reagierenden Grundwasserleitern versorgt. Murchin liegt dagegen im Festlandsraum mit stärker mineralisiertem Grundwasser aus den Sander- und Niederungsbereichen der Peene-Landschaft. Auch gegenüber dem nördlichen und östlichen Mecklenburg-Vorpommern ist der Wert hoch, weil dort in manchen Versorgungsgebieten weniger Kalk aus dem Untergrund gelöst wird. Murchin steht damit typisch für den Vorpommern-Greifswalder Festlandgürtel: kein Quellort aus dem Gebirge, sondern ein Ort, an dem die Eiszeit im Boden bis heute das Trinkwasser formt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: HanseGas GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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