Wasserhärte in Neuburg a.Inn

PLZ 94127 · Passau, Bayern

12,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserzweckverband Unterer Inn

Website

Praktische Tipps bei 12,7 °dH

Spülmaschine

Bei 12,7 °dH in Neuburg a.Inn: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Neuburg a.Inn liegt mit 12,7 °dH 4,6 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Neuburg a.Inn
12,7
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Neuburg a.Inn liegt mit 12,7 °dH 2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Neuburg a.Inn
12,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Neuhaus a.Inn 12,7 °dH mittel
Passau 17,3 °dH hart
Fürstenzell 15 °dH hart
Ruhstorf a.d.Rott 12,7 °dH mittel
Salzweg 11,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Neuburg a.Inn

Der Landkreis Passau liegt am Übergang zweier sehr unterschiedlicher Landschaftsräume. Westlich und nördlich prägen tertiäre Hügelländer mit Sanden, Kiesen und tonigen Ablagerungen das Bild, östlich und südlich rückt das Kristallin des Bayerischen Waldes näher, während die Donau und ihre Nebenflüsse breite Schotter- und Auenräume geschaffen haben. Diese Mischung aus Lockersedimenten, verkarsteten Randbereichen und grundwasserführenden Talfüllungen bestimmt auch die Wasserchemie vor Ort. Neuburg a.Inn profitiert von einem Versorgungsraum, in dem Niederschläge, Flussnähe und unterirdische Speicher zusammenwirken. Der Härtewert von 12,7 °dH liegt deshalb im mittleren Bereich: Das Wasser trägt mehr Calcium und Magnesium als in weichen Quellgebieten des Bayerischen Waldes, bleibt aber deutlich unter den harten Werten vieler kalkreicher Voralpen- und Juraorte. Das ist typisch für Orte am Inn, wo sich geologisch junges Talgrundwasser mit mineralisch geprägten Schichten mischt. Das Trinkwasser für Neuburg a.Inn wird vom Wasserzweckverband Unterer Inn geliefert. Die Versorgung stützt sich auf Tiefbrunnen und Grundwasserfassungen im Einflussbereich des Inntals, also auf Wasservorkommen, die in den kiesigen Talfüllungen des Flusses gespeichert sind. Solche Brunnen erschließen Wasser, das durch die Schotterkörper des Inntals natürlich gefiltert wurde und dabei Mineralien aus den umgebenden Sedimenten aufgenommen hat. Talsperren spielen hier keine Rolle; entscheidend sind die lokalen Grundwasservorräte zwischen Neuburg, dem nahen Passau und den Innorten stromauf- und stromabwärts. Gerade diese Herkunft erklärt, warum der Härtewert nicht niedrig ausfällt, obwohl das Wasser klar und tiefenfiltriert gewonnen wird. Im Vergleich zu vielen Orten im Bayerischen Wald ist Neuburg a.Inn deutlich mineralreicher versorgt. Dort, wo Granit und Gneis dominieren, fällt Wasser oft spürbar weicher aus. Gegenüber Gemeinden auf den kalkreicheren Hochflächen Niederbayerns liegt Neuburg wiederum im Mittelfeld. Auch innerhalb des Landkreises Passau zeigt sich das: Orte näher an den kristallinen Randlagen oder an kleineren Quellgebieten können weichere Werte haben, während Talorte entlang von Inn und Donau häufiger mittlere Härten erreichen. Neuburg a.Inn steht damit genau an einer geologischen Schnittstelle. Das Wasser kommt aus dem Inntal, aus tiefen Grundwasserschichten unter den Schottern, und sein mittlerer Härtegrad spiegelt diese Lage zwischen Fluss, Talfüllung und den mineralischen Einflüssen des niederbayerischen Vorlandes.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserzweckverband Unterer Inn

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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