Wasserhärte in Neusäß, St

PLZ 86356 · Augsburg, Bayern

13,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Stadtwerke Augsburg

Website

Praktische Tipps bei 13,8 °dH

Spülmaschine

Bei 13,8 °dH in Neusäß, St: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Neusäß, St liegt mit 13,8 °dH 3,5 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Neusäß, St
13,8
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Neusäß, St liegt mit 13,8 °dH 0,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Neusäß, St
13,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Stadtbergen, St 13,9 °dH mittel
Aystetten 14,1 °dH mittel
Gersthofen, St 16 °dH hart
Augsburg 17,3 °dH hart
Diedorf 15,9 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Neusäß, St

13,8 °dH — was steckt dahinter? Neusäß liegt am Rand des Lech- und Wertachtals, dort, wo eiszeitliche Schotter, sandige Kiese und kalkreiche Ablagerungen den Untergrund prägen. Genau diese Gesteine geben dem Wasser auf seinem Weg durch den Boden viel Calcium und Magnesium mit. Auch die Nähe zu den Lechschottern und den Niederungen Richtung Augsburg spielt hinein: Das Grundwasser wird in den lockeren Kieslagen schnell nachgeliefert, aber auf dem Weg durch die karbonatreichen Sedimente mineralisch angereichert. Darum landet Neusäß bei einem mittleren Härtebereich, der klar vom geologischen Untergrund der Voralpenregion bestimmt wird. Der Wert passt auch zum Landkreis Augsburg, wo viele Orte wegen derselben eiszeitlichen Schotterterrassen eher mittlere bis härtere Wasserwerte zeigen, während Standorte mit tieferen, stärker geschützten Grundwasserleitern teils andere Werte haben. Das Trinkwasser kommt hier aus dem Netz der Stadtwerke Augsburg, die im westlichen Stadt- und Umlandbereich vor allem Grundwasser aus den Gewinnungsgebieten im Stadtwald und aus dem Lechtal fördern. Dort speisen Brunnen in mächtigen Kies- und Schotterkörpern das Versorgungsnetz, zusätzlich abgesichert durch Aufbereitung und Mischung verschiedener Förderstränge. Neusäß hängt damit an einem Versorgungsraum, der eng mit Augsburgs Wassergewinnung verbunden ist und nicht an einer fernen Talsperre. Die Lage zwischen den Lechauen, den Siedlungsachsen Richtung Augsburg und den höher liegenden Randbereichen sorgt dafür, dass das Wasser zwar regional gefördert, aber in seiner Mineralik deutlich vom Untergrund der Schotterebene geprägt bleibt. Wer am Ort die Härte misst, misst also auch ein Stück Lechgeschichte. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten im westlichen Landkreis Augsburg wirkt Neusäß nicht weich, aber auch nicht extrem kalkreich. Im direkten Umfeld liegen Orte, die ebenfalls vom Lechtal und von denselben Schotterkörpern leben, doch je nach Brunnenfeld, Mischungsverhältnis und Anteil älterer Grundwasserleiter schwanken die Werte spürbar. Gegenüber bayerischen Regionen mit kristallinem Untergrund oder weitgehend kalkarmen Sanden steht Neusäß deutlich mineralischer da. Gegenüber Gemeinden mit stärkerem Einfluss tiefer Talgrundwässer oder alpiner Voralpenzuflüsse bleibt das Wasser hier aber moderat. Genau dieser Mittelweg ist typisch für den Raum westlich von Augsburg: viel Kies, viel Kalk im Untergrund, kurze Wege des Wassers durch junge Ablagerungen und ein Versorger, der diese regionale Geologie direkt ins Netz bringt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Augsburg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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