Wasserhärte in Oberbarnim

PLZ 15377 · Märkisch-Oderland, Brandenburg

16 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Strausberger Wasserverband

Website

Praktische Tipps bei 16 °dH

Spülmaschine

Bei 16 °dH in Oberbarnim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Oberbarnim liegt mit 16 °dH genau im Durchschnitt (16,4 °dH).

Oberbarnim
16
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Oberbarnim liegt mit 16 °dH 1,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Oberbarnim
16
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Strausberg 12 °dH mittel
Prötzel 19,7 °dH hart
Garzau-Garzin 16 °dH hart
Rehfelde 18,4 °dH hart
Buckow (Märkische Schweiz) 21 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Oberbarnim

Zwischen den sanften Höhenzügen des Barnim und den Tälern der Stobber und kleinerer Rinnen liegt Oberbarnim auf eiszeitlich geprägtem Untergrund. Südlich und westlich ragen die Sand- und Geschiebelehmböden des Märkisch-Oderlandes auf, darunter liegen Grundmoränen aus der letzten Eiszeit, die dem Wasser nur wenig Kalk entziehen. Tieferes Grundwasser fließt hier durch Schichten mit kalkhaltigen Geschieben und Sanden, die aus den eiszeitlichen Ablagerungen der Umgebung stammen. Genau daraus entsteht der harte Charakter mit 16 °dH: Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch die geschichteten Sedimente Calcium und Magnesium auf, bevor es über die Brunnen wieder gefördert wird. Die Nähe zu den Niederungen Richtung Buckow, Strausberg und Seelow ändert daran wenig, denn die örtlichen Böden speichern das Wasser zwar gut, filtern es aber nicht so stark aus, dass ein weiches Rohwasser entsteht. Das Trinkwasser stammt aus den Grundwasserbrunnen des regionalen Versorgers, der Oberbarnim über das Netz des Strausberger Wasserverbandes versorgt. Gefördert wird aus örtlich erschlossenen Tiefbrunnen im Verbandsgebiet, aufbereitet wird nur so weit wie nötig, damit die Qualität den Anforderungen entspricht. Oberbarnim bezieht damit kein Fernwasser aus Talsperren, sondern lokales Grundwasser aus dem märkischen Untergrund. Der Unterschied zu vielen Nachbarorten liegt genau darin: In Teilen Brandenburgs, vor allem dort, wo die Sande noch ärmer an Mineralien sind, fällt das Wasser oft deutlich weicher aus. In Oberbarnim hält die eiszeitliche Geologie die Härte spürbar höher. Gegenüber Orten mit stärker sandigen Deckschichten und geringerer Karbonatmenge zeigt sich hier ein robusterer, mineralreicheres Profil, das typisch für diesen Abschnitt des Barnimrandes ist.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Strausberger Wasserverband

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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