Wasserhärte in Ostheim v.d.Rhön, St

PLZ 97645 · Rhön-Grabfeld, Bayern

22 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Ostheim v.d.Rhön

Website

Praktische Tipps bei 22 °dH

Spülmaschine

Bei 22 °dH in Ostheim v.d.Rhön, St: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Ostheim v.d.Rhön, St liegt mit 22 °dH 4,7 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Ostheim v.d.Rhön, St
22
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Ostheim v.d.Rhön, St liegt mit 22 °dH 7,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ostheim v.d.Rhön, St
22
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Stockheim 22 °dH hart
Nordheim v.d.Rhön 22 °dH hart
Sondheim v.d.Rhön 22 °dH hart
Willmars 19,6 °dH hart
Mellrichstadt, St 21,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Ostheim v.d.Rhön, St

Ostheim v.d.Rhön liegt beim Trinkwasser deutlich über dem bayerischen Durchschnitt und auch über vielen Orten im Landkreis Rhön-Grabfeld. 22 °dH sind ein harter Wert, und der passt zur Landschaft am Rand der Rhön: Unter dem Ort und in der Umgebung prägen Muschelkalk, Dolomit und andere karbonatische Gesteine den Untergrund. Solche Schichten geben beim Kontakt mit Wasser viel Calcium und Magnesium ab. Die Rhön selbst ist zwar für Basaltkuppen bekannt, doch Ostheim liegt im Übergang zu den kalkreichen Randlagen, in denen das Wasser auf seinem Weg durch Klüfte, Schotter und verkarstete Bereiche Mineralien mitnimmt. Auch die Nähe zu Bächen und Tälern der Streu und ihrer Zuflüsse ändert daran wenig, denn entscheidend ist der geologische Weg bis zur Fassung, nicht nur der Lauf an der Oberfläche. Daher fällt das Wasser hier spürbar härter aus als in manchen Nachbarorten mit stärker von Sandstein oder anderen silikatischen Gesteinen geprägtem Einzugsgebiet. Versorgt wird Ostheim v.d.Rhön über das örtliche Netz der Stadtwerke Ostheim v.d.Rhön. Das Trinkwasser stammt aus regionalen Gewinnungsanlagen im Umfeld des Stadtgebiets, vor allem aus Brunnen und Quellen aus dem Ostheimer Umland und dem Rhönvorland. Ergänzend spielen je nach Netzabschnitt Hochbehälter und die Einspeisung aus benachbarten Verbundstrukturen eine Rolle, damit Druck und Versorgung stabil bleiben. Gerade diese regionale Gewinnung erklärt den klaren Ortsbezug des Wassers: kurze Wege, kalkreicher Untergrund, kaum Vermischung mit weicherem Fernwasser. Im Vergleich zu Nachbarorten wie Mellrichstadt, Stockheim oder Sondheim v.d.Rhön zeigt sich Ostheim damit nicht als Ausreißer, aber als Ort mit deutlich mineralischerer Prägung. Gegenüber dem bayerischen Mittel ist das Wasser merklich härter; innerhalb der Rhön ist das Bild jedoch typisch für Siedlungen auf den kalk- und dolomitgeprägten Randlagen des Gebirges. Auch der Landkreis Rhön-Grabfeld zeigt hier seine geologische Zweiteilung. Wo im nördlichen und östlichen Umfeld der Rhön wechselnde Basalt-, Buntsandstein- und Kalkzonen aufeinandertreffen, schwankt die Härte spürbar von Ort zu Ort. Ostheim v.d.Rhön steht dabei auf der härteren Seite dieser Karte. Das Wasser trägt die Handschrift des Untergrunds, nicht die eines großen Fernwassersystems. Genau darin liegt der Unterschied zu vielen bayerischen Kommunen, die weicheres Wasser aus anderen Einzugsgebieten beziehen. Ostheim bleibt regional, kalkreich und landschaftlich klar an seine Umgebung gebunden.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Ostheim v.d.Rhön

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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