Wasserhärte in Perlacher Forst

16 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke München

Website

Praktische Tipps bei 16 °dH

Spülmaschine

Bei 16 °dH in Perlacher Forst: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Perlacher Forst liegt mit 16 °dH 1,3 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Perlacher Forst
16
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Perlacher Forst liegt mit 16 °dH 1,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Perlacher Forst
16
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Unterhaching 15,2 °dH hart
Pullach i.Isartal 16 °dH hart
Taufkirchen 17,4 °dH hart
Oberhaching 16 °dH hart
Grünwald 16 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Perlacher Forst

Südlich von München liegt der Perlacher Forst auf der flachen Schotterebene des Isarvorlands. Nördlich prägt die Isar mit ihren kiesigen Ablagerungen die Grundwasserleiter, südlich schließen Moränen- und Jungmoränenlandschaften des Münchner Südens an. Das Wasser versickert hier rasch durch Kiese und Sande, nimmt auf dem Weg durch den Untergrund aber Calcium und Magnesium auf. Darum liegt die Wasserhärte im Perlacher Forst bei 16 °dH. Hartes Wasser ist hier kein Zufall, sondern das Ergebnis der eiszeitlich geformten Schotterkörper, der kalkreichen Sedimente aus dem Alpenvorland und der Nähe zu Grundwasserströmen, die in Richtung München transportiert werden. Flüsse wie die Isar und kleinere Vorfluter der Mangfall- und Loisachregion beeinflussen das System indirekt, weil sie die Talräume und die Nachspeisung des Grundwassers im Münchner Becken mitbestimmen. Das Trinkwasser im Gebiet des Perlacher Forsts stammt nicht aus einem einzelnen Waldbrunnen, sondern aus dem Verbund der Münchner Wasserversorgung. Der Hauptversorger ist die Stadtwerke München, die ihr Wasser aus dem Mangfalltal, aus dem Loisachtal und aus dem Gebiet um das Walchenseekraftwerk nicht bezieht, sondern über eigene Gewinnungsanlagen, Quellen und Brunnen einspeist. Entscheidend sind die Mangfallquellen bei Gmund und Baiernrain, die Brunnenfelder im Mangfalltal sowie Tiefbrunnen in den Vorlandschottern, aus denen das Wasser über Leitungen nach München gelangt. Der Perlacher Forst hängt damit am Münchner Netz und bekommt kein lokales Waldwasser, sondern ein Mischwasser aus alpennahen Quell- und Grundwasserressourcen, das im Versorgungsgebiet verteilt wird. Gegenüber vielen Orten in Bayern fällt der Perlacher Forst durch die Verbindung aus städtischer Netzversorgung und geologisch hartem Wasser auf. In Teilen Oberbayerns, besonders in Voralpenorten mit höherem Quellanteil, ist das Wasser oft weicher, während nördlich und östlich von München die kalkreichen Schotter und Moränen schnell zu ähnlichen Härtegraden führen. Der Perlacher Forst liegt damit zwischen Münchner Zentrum und den südlichen Randlagen des Beckens: nicht so weich wie Wasser aus reinen Gebirgsquellen, aber auch nicht so stark mineralisiert wie manche alteuropäische Festgesteinsgebiete. Die 16 °dH spiegeln diese Lage am Rand des Alpenvorlands, die Mischung aus Isar-Schottern und Mangfallwasser sowie die großräumige Steuerung durch das Münchner Versorgungsnetz wider.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke München

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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