Wasserhärte in Rieps

PLZ 19217 · Nordwestmecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern

16,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

WEMAG Netz GmbH

Website

Praktische Tipps bei 16,3 °dH

Spülmaschine

Bei 16,3 °dH in Rieps: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Rieps liegt mit 16,3 °dH 1,5 °dH unter dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Rieps
16,3
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Rieps liegt mit 16,3 °dH 1,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rieps
16,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Thandorf 16,3 °dH hart
Groß Molzahn 16,3 °dH hart
Schlagsdorf 16,3 °dH hart
Carlow 16,3 °dH hart
Siemz-Niendorf 16,3 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Rieps

Zwischen den sanften Wellen der nordwestmecklenburgischen Grundmoränen zieht sich die Landschaft um Rieps ohne große Flüsse, aber mit vielen kleinen Senken, Gräben und feuchten Niederungen. Genau diese glaziale Formung prägt das Grundwasser: Unter dem Boden liegen eiszeitliche Geschiebemergel, Sandlagen und kalkhaltige Ablagerungen, die das durchsickernde Wasser mit Calcium und Magnesium anreichern. So entsteht der harte Wert von 16,3 °dH. Die Nähe zu den Niederungen Richtung Stepenitzgebiet und zu den flacheren Tälchen des Umlands sorgt dafür, dass Niederschlagswasser nicht schnell abfließt, sondern länger im Untergrund bleibt und dort Mineralien löst. Rieps liegt damit in einem Bereich, in dem die eiszeitlichen Sedimente das Wasser deutlich stärker prägen als in Regionen mit rein sandigen Böden. Das Trinkwasser kommt hier aus dem Verbund der WEMAG Netz GmbH über die regionale Versorgung im Landkreis Nordwestmecklenburg. Die Versorgung stützt sich auf Grundwasser aus örtlich und regional erschlossenen Brunnenfeldern, das in Aufbereitungsanlagen gefördert, geprüft und ins Leitungsnetz eingespeist wird. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt in Rieps keine Rolle; maßgeblich sind die tiefen Grundwasserleiter unter den Moränen- und Sanderflächen. Gerade diese Brunnenstandorte liefern Wasser mit einem höheren Mineralgehalt, weil die geologischen Schichten im Untergrund Kalk- und Tonanteile freisetzen. Der Härtewert passt deshalb zu einem Versorgungsgebiet, das stark von der eiszeitlichen Landschaft Mecklenburgs geprägt ist. Im Vergleich zu vielen Küsten- und Sandgebieten Mecklenburg-Vorpommerns liegt Rieps deutlich härter. Orte mit sehr lockeren, nährstoffarmen Sanden kommen oft auf weichere Werte, weil das Wasser dort weniger Mineralien aufnimmt. Im Umland von Rieps, etwa Richtung Lübstorf, Selmsdorf oder in Teilen des Schweriner Umlands, zeigen sich ähnliche Härtebereiche, weil auch dort die Grundmoräne und kalkführende Schichten das Wasser bestimmen. Der Unterschied zu tiefer liegenden oder stärker sandigen Regionen des Landes ist klar spürbar: Rieps steht nicht für weiches, schnell durchsickerndes Wasser, sondern für einen mineralreichen Untergrund, der dem Trinkwasser seinen festen, harten Charakter gibt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: WEMAG Netz GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber