Wasserhärte in Rödelsee

PLZ 97348 · Kitzingen, Bayern

30,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Fernwasserversorgung Franken

Website

Praktische Tipps bei 30,4 °dH

Spülmaschine

Bei 30,4 °dH in Rödelsee: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Rödelsee liegt mit 30,4 °dH 13,1 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Rödelsee
30,4
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Rödelsee liegt mit 30,4 °dH 15,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rödelsee
30,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Iphofen, St 29 °dH hart
Mainbernheim, St 21 °dH hart
Großlangheim 18 °dH hart
Willanzheim 30,8 °dH hart
Wiesenbronn 29 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Rödelsee

Zwischen den Rebhängen am Steigerwald und den offenen Mulden des Maindreiecks sammelt sich das Wasser für Rödelsee auf einem langen Weg durch Kalk und Muschelkalk. Die Hänge von Schwanberg und dem Rand des Steigerwalds leiten Niederschläge rasch in tiefere Schichten, doch im Untergrund bleibt wenig weicher Sandstein zurück. Stattdessen prägen verkarstete Gesteine, kalkreiche Böden und der Einfluss des Maintals das Grundwasser. Es löst auf dem Weg viele Mineralien aus dem Untergrund, vor allem Calcium und Magnesium. Darum erreicht Rödelsee mit 30,4 °dH einen klar harten Wert. Der Main selbst fließt nicht als Trinkwasserquelle in den Hahn, doch sein Tal bestimmt die Grundwasserneubildung und die Fließrichtungen im Landkreis Kitzingen. Gegenüber Orten mit stärkerem Anteil an Buntsandstein oder mit Mischwasser aus anderen Fassungen wirkt Rödelsee deutlich mineralischer. Auch im Vergleich zu Teilen des nördlichen Bayerns mit weicheren, stärker von kristallinen Gesteinen geprägten Wassern liegt der Ort im harten Bereich der fränkischen Kalklandschaft. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands Fernwasserversorgung Franken, der den Landkreis Kitzingen mit aufbereitetem Fernwasser versorgt. Die Region bezieht ihr Wasser aus den Gewinnungsgebieten der Fränkischen Fernwasserversorgung und aus dem Verbundsystem mit Brunnen und Quellfassungen im fränkischen Raum, bevor es über Hochbehälter und Leitungen bis nach Rödelsee gelangt. Diese Fernversorgung ist typisch für viele Orte im Landkreis, weil die lokalen Vorkommen im Muschelkalk zwar ergiebig, aber stark mineralisiert sind. Rödelsee steht damit anders da als Nachbarorte, die näher am Main oder an anderen Versorgungssträngen liegen und teils weichere Mischungen erhalten. Der Ort bleibt geologisch fränkisch, aber wasserwirtschaftlich eng an das regionale Verbundnetz gebunden. Genau diese Lage zwischen Steigerwald, Mainfranken und den kalkreichen Schichten des Untergrunds formt den harten Charakter des Trinkwassers, der sich deutlich von vielen bayerischen Regionen mit niedrigerer Härte abhebt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Fernwasserversorgung Franken

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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