Wasserhärte in Rosenheim

PLZ 83013 · Rosenheim, Bayern

17,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Rosenheim GmbH & Co. KG

Website

Praktische Tipps bei 17,3 °dH

Spülmaschine

Bei 17,3 °dH in Rosenheim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Rosenheim liegt mit 17,3 °dH genau im Durchschnitt (17,3 °dH).

Rosenheim
17,3
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Rosenheim liegt mit 17,3 °dH 2,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rosenheim
17,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Stephanskirchen 19,4 °dH hart
Kolbermoor, St 20,7 °dH hart
Großkarolinenfeld 20 °dH hart
Riedering 20,1 °dH hart
Rohrdorf 20,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Rosenheim

Unter Rosenheim liegt ein Bodenarchiv aus der Eiszeit. Der Inn hat hier breite Schotter- und Kieskörper abgelagert, dazu kommen Moränenreste aus den Vorstößen der Alpen. Unter der Deckschicht aus Sand, Kies und stellenweise Mergel sitzt viel Kalkmaterial aus den nördlichen Kalkalpen und dem bayerischen Alpenvorland. Regen und Schmelzwasser haben durch diese Schichten lange Wege zurückgelegt und dabei Calcium und Magnesium aus dem Gestein gelöst. Darum erreicht das Trinkwasser in Rosenheim den Wert von 17,3 °dH und fällt klar in den harten Bereich. Der Flussraum des Inns, die Niederterrassen und die kiesigen Ablagerungen im Landkreis prägen das Wasser stärker als reine Quellgebiete aus kristallinem Gebirge es täten. Die Stadtwerke Rosenheim versorgen den Ort mit Trinkwasser aus eigenen Gewinnungsanlagen im Rosenheimer Umland, vor allem aus Brunnen in den wasserreichen Kies- und Schotterkörpern des Inntals. Dort wird Grundwasser gefördert, das durch die mächtigen Lockersedimente natürlich gefiltert wurde, aber mineralisch deutlich angereichert bleibt. Anders als in manchen Voralpenorten, die stärker von frischen Quellwässern aus Kalkstock und Berggebiet leben, kommt hier das Wasser aus dem Untergrund des Tales selbst. Gegenüber weiten Teilen Bayerns liegt Rosenheim damit am härteren Rand: München arbeitet vielerorts mit deutlich weicherem Isarwasser, fränkische Regionen haben oft andere Mischungen aus Sandstein und Muschelkalk, während das Inntal durch seine kalkreichen Kiese einen spürbar höheren Härtegrad liefert. Der Landkreis Rosenheim steht damit typisch für das Alpenvorland, aber mit einem besonders deutlichen Schotter- und Kalkstempel.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Rosenheim GmbH & Co. KG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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