Wasserhärte in Sachsen b.Ansbach

PLZ 91623 · Ansbach, Bayern

17 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Sachsen bei Ansbach

Website

Praktische Tipps bei 17 °dH

Spülmaschine

Bei 17 °dH in Sachsen b.Ansbach: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Sachsen b.Ansbach liegt mit 17 °dH genau im Durchschnitt (17,3 °dH).

Sachsen b.Ansbach
17
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Sachsen b.Ansbach liegt mit 17 °dH 2,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Sachsen b.Ansbach
17
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lichtenau 17 °dH hart
Ansbach 16,8 °dH hart
Petersaurach 15,8 °dH hart
Burgoberbach 17,1 °dH hart
Wolframs-Eschenbach, St 16,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Sachsen b.Ansbach

Der Landkreis Ansbach liegt im Übergang zwischen dem Keuperland der Frankenhöhe und den breiten Tälern von Rezat und Fränkischer Aisch. Diese Landschaft bringt kein weiches Quellwasser hervor, sondern kalk- und gipsreich geprägtes Grundwasser aus Sandstein-, Mergel- und Dolomitfolgen des Oberen Keupers. Regen versickert in den offenen Böden, löst unterwegs Mineralien aus den Gesteinen und sammelt sich in den tieferen Schichten. Auch die Nähe zu den Flussauen von Fränkischer Rezat und Bibert prägt das Wasser, weil dort Grundwasserstände schwanken und mineralische Anteile aus den Schichten stärker im Trinkwasser sichtbar werden. Der Härtewert von 17 °dH passt deshalb gut zu diesem westmittelfränkischen Untergrund: hartes Wasser ist hier kein Zufall, sondern Folge der Gesteinsabfolge zwischen Hügelland, Auen und den fränkischen Keuperstufen. Sachsen b.Ansbach wird vom Zweckverband Wasserversorgung Sachsen bei Ansbach versorgt. Das Trinkwasser stammt aus örtlichen und regionalen Grundwasserfassungen im Verbund der Verbandsgemeinden, gespeist aus tiefen Brunnen im Umfeld des Ortes und des südlichen Landkreises. Diese Gewinnung aus grundwasserführenden Schichten liefert ein mineralreiches Mischwasser, das ohne längere Fernleitung auskommt und damit die geologischen Eigenheiten der Gegend direkt in den Wasserhahn bringt. Anders als Orte, die weiches Trinkwasser aus reinen Sandstein- oder Fernwassergebieten beziehen, bleibt Sachsen b.Ansbach deutlich härter. Der Unterschied zeigt sich auch zu benachbarten Gemeinden im Rezatgrund und Richtung Windsbach oder Heilsbronn, wo je nach Brunnenverbund andere Mischungen und damit teils etwas niedrigere Härtegrade auftreten. Gegenüber vielen Teilen des nördlichen und östlichen Bayern ist das Wasser hier außerdem weniger weich als in Regionen mit vorherrschenden kristallinen oder stark sandigen Einzugsgebieten. Gerade dieser lokale Mix macht Sachsen b.Ansbach typisch für den Landkreis Ansbach: kein alpines Quellgebiet, keine große Talsperre, sondern gewachsenes Grundwasser aus fränkischem Keuperboden. Die Versorgung bleibt nah an der Landschaft, aus der sie kommt. Wer hier Wasser nutzt, nutzt also ein Produkt des regionalen Untergrunds, nicht eines entfernten Speichers. Das ist der entscheidende Unterschied zu vielen anderen bayerischen Orten, in denen Flusswasseraufbereitung oder weitreichende Verbünde den Härtewert stärker glätten. In Sachsen b.Ansbach bleibt die Geologie deutlich lesbar, und genau deshalb steht hier ein harter Wert von 17 °dH.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Sachsen bei Ansbach

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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