Wasserhärte in Schnaudertal

PLZ 06712 · Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt

23,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Schätzwert: Für Schnaudertal liegt uns kein eigener Messwert vor. Der Wert ist aus den nächstgelegenen Orten mit belegten Werten berechnet und kann abweichen. Verbindlich ist die Trinkwasseranalyse Ihres Wasserversorgers.
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Wasserversorger

MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH

Website
Datenquelle: Regionaler Schätzwert aus den nächstgelegenen Orten mit belegten Werten. Verbindliche Werte veröffentlicht MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH (Website) in der aktuellen Trinkwasseranalyse. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 23,3 °dH

Spülmaschine

Bei 23,3 °dH in Schnaudertal: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen-Anhalt

Schnaudertal liegt mit 23,3 °dH 4,1 °dH über dem Durchschnitt (19,2 °dH).

Schnaudertal
23,3
Sachsen-Anhalt
19,2

Vergleich mit Deutschland

Schnaudertal liegt mit 23,3 °dH 8,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schnaudertal
23,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Pölzig 22,4 °dH hart
Hirschfeld 22,6 °dH hart
Bethenhausen 22,4 °dH hart
Gutenborn 21,6 °dH hart
Dobitschen 34 °dH hart
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Wissenswertes über das Wasser in Schnaudertal

Die Schnauder gibt dem Tal seinen Namen und sammelt Wasser aus einer sanft gewellten Landschaft im Süden des Burgenlandkreises. Für Haushalte in Schnaudertal bedeutet das: Das Trinkwasser ist mit rund 23,3 °dH dem Härtebereich hart zuzuordnen. Calcium und Magnesium gelangen hier auf natürlichem Weg in das Wasser. Im regionalen Vergleich liegt der Wert nahe am Burgenlandkreis mit 23 °dH. Er liegt über dem Landeswert für Sachsen-Anhalt von 19,2 °dH und deutlich über dem Deutschlandwert von 14,7 °dH. Hartes Wasser kann deshalb im Haushalt stärker zu Kalkablagerungen an Armaturen, in Gefäßen und an Geräten führen. Auch beim Waschen und bei der Reinigung macht sich die mineralische Zusammensetzung bemerkbar. Schnaudertal gehört zum ländlich geprägten Hügelland an der Schnauder. In den Talbereichen lagern sich Lockersedimente und Auenmaterial ab. Auf den höher gelegenen Flächen kommen Löss und verwitterte Gesteine hinzu. Solche Böden und Sedimente lassen Niederschlagswasser langsam in den Untergrund sickern. Auf seinem Weg nimmt es gelöste Mineralstoffe auf, besonders aus kalkhaltigen Bestandteilen. Die unterschiedlichen Untergrundschichten und die vergleichsweise langen Wege des Wassers im Boden tragen zur hohen Härte bei. Die Schnauder selbst ist dabei vor allem ein Merkmal der Landschaft. Für die Trinkwassergewinnung der Region ist Grundwasser aus Brunnen typisch. Versorger in Schnaudertal ist die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH. Welche Fassung das Wasser im Einzelfall speist, kann je nach Versorgungsgebiet variieren. Die regionale Einordnung bleibt jedoch klar: Schnaudertal erhält überwiegend mineralreiches Wasser aus dem geologisch geprägten Untergrund des Schnaudertals und seines Umfelds.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 17.08.2026 · Letzte Wertänderung: 17.08.2026 · Versorger: MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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