Wasserhärte in Schönebeck (Elbe)

PLZ 39218 · Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt

14,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH

Website

Praktische Tipps bei 14,6 °dH

Spülmaschine

Bei 14,6 °dH in Schönebeck (Elbe): Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen-Anhalt

Schönebeck (Elbe) liegt mit 14,6 °dH 7 °dH unter dem Durchschnitt (21,6 °dH).

Schönebeck (Elbe)
14,6
Sachsen-Anhalt
21,6

Vergleich mit Deutschland

Schönebeck (Elbe) liegt mit 14,6 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schönebeck (Elbe)
14,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bördeland 14,6 °dH mittel
Gommern 15,1 °dH hart
Sülzetal 14,3 °dH mittel
Barby 15,1 °dH hart
Calbe (Saale) 15 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Schönebeck (Elbe)

Zwischen Elbe, Saale und der flachen Bördelandschaft liegt Schönebeck in einer Wasserzone, die vom Fluss und vom Untergrund zugleich geprägt wird. Die Elbe schneidet hier ein breites Tal in die Landschaft, daneben lagern eiszeitliche Sande, Kiese und Auenlehme, darunter salz- und gipshaltige Schichten des Untergrunds. Genau diese Mischung drückt auf die Wasserhärte: Regenwasser versickert durch kalkhaltige Lockersedimente, löst Calcium und Magnesium aus den Schichten und sammelt sich als Grundwasser in den flacheren Speicherhorizonten. Zugleich wirkt die Nähe zu alten Salzstrukturen im Salzlandkreis auf die Chemie des Wassers, auch wenn die Trinkwassergewinnung streng aus geeigneten Süßwasserleitern erfolgt. Deshalb landet Schönebeck bei 14,6 °dH im mittleren Bereich, spürbar mineralisch, aber ohne die extremen Werte mancher Orte in Sachsen-Anhalt. Das Trinkwasser kommt hier aus Grundwasserbrunnen des regionalen Netzes, das von den Stadtwerken Schönebeck über die MIDEWA Wasser GmbH geliefert und verteilt wird. Gewonnen wird es nicht aus der Elbe selbst, sondern aus geschützten Brunnenfeldern und tieferen Grundwasserleitern des Einzugsraums im Elbtal und im Umland des Salzlandkreises, wo Sand und Kies als natürlicher Filter wirken. Diese Brunnen speisen das Ortsnetz mit aufbereitetem Trinkwasser, das an die örtlichen Verhältnisse angepasst wird. Der Charakter des Wassers bleibt dabei deutlich von den geologischen Schichten bestimmt, aus denen es stammt, nicht von Fernwasser oder Talsperren wie in anderen Landesteilen. Der Unterschied zu den Nachbarorten zeigt sich vor allem in der regionalen Mischung aus Flussnähe und salzgeprägtem Untergrund. Magdeburg und die Orte nördlich der Elbe beziehen häufig Wasser aus anderen Grundwasserfeldern mit etwas anderer Mineralisierung, während weiter westlich im Harzvorland oder südlich Richtung Saaletal öfter härteres Wasser aus kalkreicheren Gesteinen ansteht. Schönebeck liegt dazwischen: weniger weich als reine Sandstandorte, aber auch nicht so stark kalklastig wie viele Gebiete auf Muschelkalk. Im Salzlandkreis ist das ein typisches Mittelmaß mit eigener Handschrift. Die Elbaue bringt frische Grundwasserneubildung, die alten Sedimente liefern Mineralien, und die örtliche Versorgung hält diese Balance im Netz der Stadt stabil.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber