Wasserhärte in Schopfloch

PLZ 91626 · Ansbach, Bayern

14,7 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Fernwasserversorgung Franken (FWF)

Website

Praktische Tipps bei 14,7 °dH

Spülmaschine

Bei 14,7 °dH in Schopfloch: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Schopfloch liegt mit 14,7 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Schopfloch
14,7
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Schopfloch liegt mit 14,7 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schopfloch
14,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Feuchtwangen, St 15,4 °dH hart
Dinkelsbühl, GKSt 15 °dH hart
Dürrwangen 15,9 °dH hart
Fichtenau 14,7 °dH hart
Kreßberg 14,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Schopfloch

Schopfloch bezieht sein Trinkwasser über den Zweckverband zur Wasserversorgung der Dinkelsbühler Gruppe, der die Versorgung im westlichen Landkreis Ansbach organisiert. Das Wasser stammt aus dem Gewinnungsgebiet bei Dürrwangen und den dortigen Tiefbrunnen im Bereich der Schotter- und Sandlagen des Wörnitztals. Ergänzend fließt Wasser aus den Brunnenfeldern im Raum Sinbronn und Lehrberg in das Netz ein, je nach Betriebszustand der Verbundleitungen. Die Lage am Rand der Frankenhöhe und am Übergang zur Wörnitzniederung prägt damit direkt die Herkunft des Wassers, das in Schopfloch aus mehreren örtlich angebundenen Förderstellen zusammengestellt wird. Der Härtewert von 14,7 °dH hängt mit den Gesteinen und Böden zwischen Hesselbergvorland, Wörnitzbecken und Frankenhöhe zusammen. Dort liegen Kalk- und Mergelschichten aus dem Keuper, dazu lösshaltige Deckschichten und kiesige Ablagerungen aus den Talräumen von Wörnitz und Sulzach. Auf dem Weg durch diese Schichten löst das Wasser Calcium und Magnesium aus dem Untergrund, was den hart ausgeprägten Wert erklärt. Schopfloch liegt damit deutlich oberhalb vieler bayerischer Mittel- und Alpenrandorte, wo oft weicheres Quellwasser aus dem kristallinen oder sandsteinreichen Gebirge ankommt. Im westlichen Ansbach fällt der Unterschied besonders auf: Orte an der Wörnitz und im Hahnenkammgebiet melden häufig ähnliche bis etwas niedrigere Werte, während in Teilen Oberbayerns und im Bayerischen Wald wesentlich weichere Wässer üblich sind. Auch gegenüber den Nachbarn zeigt sich das Profil klar. Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Wittelshofen liegen zwar im selben Landschaftsraum, doch jede Gemeinde mischt ihr Wasser aus eigenen Brunnen und Leitungen. Schopfloch steht dabei auf der Seite des härteren, mineralreichen Wassers aus den Grundwasserleitern des Keuperlands. Das passt zur geologischen Lage zwischen Oettingen, Dinkelsbühl und der Wörnitzlinie: kein alpines Quellwasser, keine Talsperre, sondern tief aus dem Untergrund gefördertes Wasser aus einem Kalk- und Gips geprägten Landschaftsraum. Genau diese Herkunft macht den Charakter des Schopflocher Trinkwassers aus und unterscheidet den Ort deutlich von vielen bayerischen Regionen mit weicherem, oberflächennahem Quellwasser.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Fernwasserversorgung Franken (FWF)

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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