Wasserhärte in Triglitz

PLZ 16949 · Prignitz, Brandenburg

12,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Wasser- und Abwasserverband Pritzwalk

Website

Praktische Tipps bei 12,7 °dH

Spülmaschine

Bei 12,7 °dH in Triglitz: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Triglitz liegt mit 12,7 °dH 3,7 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Triglitz
12,7
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Triglitz liegt mit 12,7 °dH 2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Triglitz
12,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kümmernitztal 12,7 °dH mittel
Putlitz 12,7 °dH mittel
Gerdshagen 14,4 °dH hart
Pritzwalk 14,7 °dH hart
Gülitz-Reetz 12,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Triglitz

Unter Triglitz liegt die junge Eiszeitlandschaft der Prignitz. Der Untergrund besteht hier vor allem aus Sanden, kiesigen Schmelzwassersedimenten und einer Decke aus Geschiebemergel, die die Gletscher der letzten Kaltzeit zurückgelassen haben. Kalkreiches Grundwasser entsteht nicht aus mächtigen Kalksteinschichten, sondern aus dem langen Kontakt mit solchen Moränenablagerungen, in denen fein verteilte Carbonate stecken. Dazu kommen die Niederungen von Karthane und Stepenitz als natürliche Sammelräume, in denen Wasser langsam durch sandige Böden sickert und unterwegs Mineralien aufnimmt. Darum liegt Triglitz mit 12,7 °dH im mittleren Bereich: nicht weich wie in reinen Sandgebieten der Heide, aber auch nicht so hart wie dort, wo tiefere Kalk- oder Kreidehorizonte das Wasser stärker aufladen. Gegenüber vielen Orten in Brandenburg fällt Triglitz damit in die ruhigere Mitte, weil hier weder große Kalkvorkommen noch salzreiche Tiefengrundwässer den Ton angeben, sondern das gemischte Erbe der Weichsel-Eiszeit. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Wasser- und Abwasserverbandes Pritzwalk. Gewonnen wird es über örtliche Grundwasserbrunnen im Verbandsgebiet, aus geschützten Sand- und Kiesgrundwasserleitern der Prignitz, die ohne Talsperren und ohne Fernwasser auskommen. Diese Brunnen speisen das Versorgungsnetz von Triglitz und den umliegenden Orten der Verbandsgemeinde. Der Weg des Wassers ist damit sehr nah an der Landschaft selbst: Regen fällt auf die Ackerflächen und Wiesen zwischen Triglitz, Pritzwalk und Putlitz, versickert durch die lockeren Sedimente und wird nach der Förderung nur aufbereitet, bevor es im Ort ankommt. Genau diese lokale Gewinnung prägt auch den Geschmack und die Mineralisierung, weil das Wasser die geologischen Spuren der Prignitz direkt mitbringt. Gegenüber Nachbarorten wirkt Triglitz weder extrem hart noch auffallend weich. In sandigen Teilen der Prignitz kann das Wasser deutlich niedriger mineralisiert sein, in Bereichen mit stärkerem Geschiebemergel oder kalkhaltigeren Ablagerungen steigt der Wert spürbar an. Brandenburg insgesamt zeigt oft eine breite Spanne zwischen sehr weichen Tiefengrundwässern und mittelharten bis harten Versorgungen aus moränenreichen Gebieten. Triglitz steht genau in diesem Übergangsfeld der nordwestbrandenburgischen Landschaft. Die Mischung aus Sanderflächen, Grundmoräne und den flachen Niederungen der Flüsse gibt dem Ort seinen eigenen Härtewert. Er ist typisch Prignitz, aber nicht austauschbar mit den Wasserwerten der Nachbardörfer, die je nach Brunnenstandort und Untergrund noch etwas weicher oder etwas kalkreicher ausfallen.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasser- und Abwasserverband Pritzwalk

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber