Wasserhärte in Wegeleben

PLZ 38828 · Harz, Sachsen-Anhalt

14,7 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Harzer Wasserwerke GmbH

Website

Praktische Tipps bei 14,7 °dH

Spülmaschine

Bei 14,7 °dH in Wegeleben: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen-Anhalt

Wegeleben liegt mit 14,7 °dH 6,9 °dH unter dem Durchschnitt (21,6 °dH).

Wegeleben
14,7
Sachsen-Anhalt
21,6

Vergleich mit Deutschland

Wegeleben liegt mit 14,7 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wegeleben
14,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Harsleben / Harschlewe 14,7 °dH hart
Ditfurt 14,7 °dH hart
Hedersleben 14,7 °dH hart
Gröningen 16,2 °dH hart
Groß Quenstedt 14,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Wegeleben

14,7 °dH, hart: Hinter diesem Wert steckt im Harzvorland vor allem Kalk und Gips aus der Trias. Wegeleben liegt dort, wo die Schichten des nördlichen Harzrandes aus Muschelkalk und Keuper in die Ebene auslaufen. Regenwasser sickert durch diese Gesteine, löst Calcium und Magnesium heraus und gelangt so mineralreicher in die Brunnen. Auch die Bode prägt die Gegend. Ihr Tal und die alten Niederungen haben über lange Zeit kiesige und sandige Ablagerungen hinterlassen, die Grundwasser führen, zugleich aber mit dem kalkreichen Untergrund in Kontakt stehen. Genau daraus entsteht das härtere Wasser, das hier aus den Leitungen kommt. Der Harz selbst liefert in den höheren Lagen zwar Quellwasser mit oft geringerer Härte, doch am Rand des Gebirges mischt sich dieses Wasser mit tiefem Grundwasser aus den Karst- und Schichtenleitern des Vorlandes. Wegeleben liegt damit deutlich auf der härteren Seite der Region, weil das Wasser auf seinem Weg durch die Gesteine des Harzvorlandes mehr Mineralstoffe aufnimmt als in Orten mit stärkerem Anteil an Granit oder Sandstein. Konkret stammt das Trinkwasser aus dem Netz der Harzer Wasserwerke über die Harz Energie GmbH mit den örtlichen Leitungen im Raum Wegeleben. Versorgt wird die Stadt nicht aus einer großen Talsperre direkt vor Ort, sondern aus einem Verbund von Grundwasserfassungen und aufbereitetem Quellwasser aus dem Harz und seinem Vorland. Diese Mischversorgung ist typisch für den Landkreis Harz: In höheren Harzorten wie Schierke oder Teilen von Braunlage ist das Wasser oft weicher, weil dort Niederschlag und Quellhorizonte dominieren. In Wegeleben, Halberstadt oder im Bodevorland fällt der Härtegrad meist spürbar höher aus, weil kalkreiche Schichten den Charakter des Wassers bestimmen. Gegenüber vielen Orten im nördlichen Sachsen-Anhalt liegt Wegeleben damit im mittleren bis oberen Bereich. Nicht so extrem wie in manchen Karstgebieten, aber klar härter als in Regionen mit stärker sandigen Böden und geringerer Mineralfracht. Das Trinkwasser trägt hier die Handschrift des Harzrandes: nicht bergweich, sondern vom Gestein geprägt und stabil mineralisiert.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Harzer Wasserwerke GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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