Wasserhärte in Weiden i.d.OPf.

PLZ 92637 · Weiden i.d.OPf., Bayern

17,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Weiden i.d.OPf.

Website

Praktische Tipps bei 17,3 °dH

Spülmaschine

Bei 17,3 °dH in Weiden i.d.OPf.: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Weiden i.d.OPf. liegt mit 17,3 °dH genau im Durchschnitt (17,3 °dH).

Weiden i.d.OPf.
17,3
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Weiden i.d.OPf. liegt mit 17,3 °dH 2,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Weiden i.d.OPf.
17,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schirmitz 9,1 °dH mittel
Altenstadt a.d.Waldnaab 9,2 °dH mittel
Pirk 9,1 °dH mittel
Theisseil 10,1 °dH mittel
Bechtsrieth 9,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Weiden i.d.OPf.

Der Landkreis Weiden i.d.OPf. liegt am Übergang vom Oberpfälzer Wald zur weicheren Beckenlandschaft des Oberpfälzer Hügellands. Südlich und westlich prägen Gneise, Granite und verwitterte Festgesteine das Grundwasser, dazu kommen eiszeitlich und nacheiszeitlich abgelagerte Sande, Kiese und Lösslehme in den Talräumen von Waldnaab und Haidenaab. Genau diese Mischung aus kristallinem Untergrund und mineralreichen Lockersedimenten sorgt dafür, dass das Wasser auf seinem Weg durch die wasserführenden Schichten viel Calcium und Magnesium aufnimmt. Der Härtewert von 17,3 °dH passt deshalb zu einer Region, in der Niederschläge zwar reichlich versickern, das Wasser aber nicht auf kurzem Weg aus reinem Sand oder Moor kommt, sondern durch deutlich mineralischere Schichten gepresst wird. Nahe Orte wie Neustadt an der Waldnaab, Altenstadt an der Waldnaab oder Windischeschenbach liegen in demselben geologischen Übergangsraum, doch die örtlichen Entnahmestellen und Mischungsverhältnisse unterscheiden sich spürbar von Tal zu Tal. Das Trinkwasser für Weiden i.d.OPf. wird von den Stadtwerken Weiden gewonnen und in das Netz eingespeist. Die Versorgung stützt sich auf eigene Grundwassergewinnung aus Brunnen im Stadtgebiet und im näheren Umland, ergänzt durch aufbereitetes Wasser aus dem regionalen Verbund, damit Menge und Qualität auch in Spitzenzeiten stabil bleiben. Entscheidend sind die Tiefbrunnen in den wasserreichen Schotter- und Sandlagen entlang der Naabniederung und im Einflussbereich der Flusstäler, wo das Grundwasser natürlich gefiltert wird und zugleich Kontakt zu kalk- und dolomithaltigen Gesteinsanteilen hat. So entsteht ein Wasser, das nicht aus einer einzelnen Quelle an der Oberfläche stammt, sondern aus mehreren Schichten und Brunnenstandorten zusammengeführt wird. Die Stadtwerke Weiden halten damit die Versorgung aus eigener Hand und nutzen die örtlichen Grundwasservorkommen als wichtigste Basis. Gegenüber vielen Orten in Bayern liegt Weiden deutlich über dem Wert, den man in reinen Mittelgebirgslagen oder in den sandigen Teilen des Oberpfälzer Waldes findet, wo Wasser oft weicher ausfällt. Im Vergleich zu München mit seinem sehr weichen Alpenvorlandwasser oder zu fränkischen Gebieten mit stark schwankenden Härtegraden zeigt Weiden ein klar kalkgeprägtes Profil. Auch gegenüber Nachbarorten im Naabtal wirkt das Wasser oft kräftiger mineralisiert, weil die lokale Mischung aus kristallinem Grundgebirge, Talablagerungen und Grundwasserströmungen einen höheren Anteil an Härtebildnern mitbringt. Weiden steht damit für eine Oberpfälzer Wassersituation, die nicht alpennah weich, aber auch nicht extrem hart ist, sondern sichtbar vom geologischen Untergrund der Nordostoberpfalz geprägt wird.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Weiden i.d.OPf.

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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