Wasserhärte in Weitendorf

PLZ 19412 · Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern

13,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasser- und Abwasserzweckverband Schweriner Land

Website

Praktische Tipps bei 13,4 °dH

Spülmaschine

Bei 13,4 °dH in Weitendorf: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Weitendorf liegt mit 13,4 °dH 4,4 °dH unter dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Weitendorf
13,4
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Weitendorf liegt mit 13,4 °dH 1,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Weitendorf
13,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Brüel 14,4 °dH mittel
Sternberg 13,4 °dH mittel
Kobrow 13,4 °dH mittel
Blankenberg 13,4 °dH mittel
Kloster Tempzin 13,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Weitendorf

Weitendorf liegt mit 13,4 °dH spürbar über vielen Orten der mecklenburgischen Seenplatte, bleibt aber unter manchen stärker mineralisierten Quartieren im südlichen Landesteil. Der Unterschied zeigt sich vor allem im Untergrund: Zwischen Grundmoränen, sandigen Ablagerungen und eiszeitlich geprägten Sedimenten trifft das Grundwasser hier auf mehr Kalk- und Magnesiumanteile als in rein sandigen Gebieten, aber weniger als in Regionen mit sehr kalkreichem Geschiebemergel. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim prägen solche Böden das Wasser oft deutlicher als große Flüsse, denn die kleinen Niederungen und feuchten Senken speisen den Untergrund langsam nach und lösen unterwegs Mineralien aus den Schichten. Genau daraus ergibt sich der mittlere Härtebereich, der sich von den oft weicheren Wassern in Teilen Nordost-Mecklenburgs absetzt. Das Trinkwasser stammt vor Ort aus dem regionalen Leitungsnetz des Zweckverbands Wasser-Abwasser, der die Gewinnung über Tiefbrunnen in den grundwasserführenden Schichten organisiert und über eigene Aufbereitung an das Netz anbindet. Versorgt wird Weitendorf über die Infrastruktur des Wasser- und Abwasserzweckverbands Schweriner Land, der die Förderung, Aufbereitung und Verteilung für die angeschlossenen Orte steuert. Typisch sind Grundwasserbrunnen in den sandigen bis lehmigen Ablagerungen des Umlands; offene Seen oder Talsperren spielen hier keine Rolle. Die wasserführenden Schichten liegen in einer Landschaft, die von eiszeitlichen Rücken, flachen Niederungen und abflussarmen Senken bestimmt wird. Dadurch bleibt das Wasser mineralisch geprägt, aber nicht extrem hart. Gegenüber Nachbarorten im Umland wirkt Weitendorf damit weder besonders weich noch auffällig hart, sondern liegt im mittleren Feld des Landkreises. Das unterscheidet den Ort von Gegenden mit sehr niedrigen Härtegraden in lockeren Sandlandschaften ebenso wie von Orten auf schwereren, kalkreicheren Böden weiter südlich. Mecklenburg-Vorpommern insgesamt zeigt große Spannweiten, weil Küstenräume, Sandplatten und Grundmoränenlandschaften sehr verschiedene Wasserwege haben. Weitendorf steht genau an dieser Übergangszone: genug Kalk im Untergrund, um die 13,4 °dH zu erklären, aber nicht so viel, dass der Härtewert in den oberen Bereich steigt. Die Lage im Binnenland, fern von Küsteneinfluss und ohne oberirdische Großgewässer als Quelle, macht das Trinkwasser hier zu einem typischen Produkt der lokalen Eiszeitlandschaft.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasser- und Abwasserzweckverband Schweriner Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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