Wasserhärte in Wust-Fischbeck

PLZ 39524 · Stendal, Sachsen-Anhalt

17,7 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Stadtwerke Stendal GmbH

Website

Praktische Tipps bei 17,7 °dH

Spülmaschine

Bei 17,7 °dH in Wust-Fischbeck: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen-Anhalt

Wust-Fischbeck liegt mit 17,7 °dH 3,9 °dH unter dem Durchschnitt (21,6 °dH).

Wust-Fischbeck
17,7
Sachsen-Anhalt
21,6

Vergleich mit Deutschland

Wust-Fischbeck liegt mit 17,7 °dH 3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wust-Fischbeck
17,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schönhausen (Elbe) 16,6 °dH hart
Jerichow 16,6 °dH hart
Tangermünde 35 °dH hart
Milower Land 15,8 °dH hart
Klietz 16,9 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Wust-Fischbeck

Der Landkreis Stendal liegt am Übergang von der Elbauenlandschaft zur leicht welligen Altmark und zu den sandigen Niederungen des Elbe-Havel-Raums. Diese Gegend ist eiszeitlich geprägt: unter den Ackerflächen liegen Sand, Lehm und örtlich kalkhaltige Schichten, die das Wasser auf seinem Weg aus den tieferen Grundwasserleitern mineralisch anreichern. Auch die Nähe zur Elbe und zu ihren alten Flussarmen spielt eine Rolle, denn hier wird Grundwasser nicht aus reinem Sand gefiltert, sondern aus Schichten gewonnen, die deutlich mehr gelöste Calcium- und Magnesiumsalze tragen. So entsteht in Wust-Fischbeck ein Härtewert von 17,7 °dH, der klar im harten Bereich liegt und typisch für das nordöstliche Sachsen-Anhalt ist, wo viele Orte deutlich mineralreicheres Wasser haben als die Städte auf den sandigeren Hochflächen weiter westlich. Das Trinkwasser vor Ort stammt aus dem Netz der Stadtwerke Stendal, die den Ortsteil aus ihren Grundwasserwerken im Versorgungsgebiet des Landkreises beliefern. Gefördert wird es aus Tiefbrunnen in den wasserführenden Schichten der Niederung, gereinigt und aufbereitet in den Anlagen des Verbunds, bevor es über das Leitungsnetz nach Wust und Fischbeck gelangt. Talsperren oder Fernwasser spielen hier keine Hauptrolle; entscheidend sind die lokalen Brunnen und die natürliche Beschaffenheit des Untergrunds. Gerade dieser Untergrund macht den Unterschied: Das Wasser nimmt auf dem Weg durch die quartären Ablagerungen der Elbniederung mehr Härtebildner auf als in vielen Orten Sachsen-Anhalts, die von weicheren Grundwasserströmen oder anderen Mischungen versorgt werden. Verglichen mit Nachbarorten im Landkreis Stendal fällt Wust-Fischbeck damit in die mineralreichere Gruppe. Orte näher an größeren Versorgungsverbünden oder an anderen geologischen Zonen erhalten teils weicheres Wasser, während hier die Kombination aus Niederung, eiszeitlichen Sedimenten und grundwasserreichen Tiefenschichten den Ton angibt. Auch gegenüber weiten Teilen Sachsen-Anhalts, etwa Regionen mit stärker sandigen, entkalkten Böden, ist das Wasser in Wust-Fischbeck spürbar härter. Der Ort liegt damit genau an jener geologischen Schnittstelle, an der die Elbnähe nicht für weiches, sondern für bemerkenswert kalkreiches Trinkwasser sorgt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Stendal GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber