Wasserhärte in Allenfeld

PLZ 55595 · Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz

15,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Trollmühle

Website

Praktische Tipps bei 15,8 °dH

Spülmaschine

Bei 15,8 °dH in Allenfeld: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Allenfeld liegt mit 15,8 °dH 2,5 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Allenfeld
15,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Allenfeld liegt mit 15,8 °dH 1,1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Allenfeld
15,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Winterburg 15,8 °dH hart
Spall 16,5 °dH hart
Gebroth 15,8 °dH hart
Bockenau 17,5 °dH hart
Winterbach 16,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Allenfeld

Unter Allenfeld liegt kein junges Lockersediment, sondern der harte Untergrund des Nordpfälzer Berglands. Hier prägen Tonschiefer, Sandsteine und quarzreiche Gesteinsfolgen aus dem Rotliegenden die Landschaft; dazu kommen verwitterte Hänge mit lehmigen Böden, in denen Wasser nur langsam versickert. Solche Gesteine geben dem Trinkwasser entlang seines Weges viele Mineralien mit, vor allem Calcium und Magnesium. Genau daraus entsteht der harte Wert von 15,8 °dH. Regenwasser sickert durch die Böden, läuft durch Risse und Schichtgrenzen im Fels und nimmt auf dem Weg gelöste Bestandteile auf. Die Bäche der Umgebung, gespeist aus dem Hügelland des Landkreises Bad Kreuznach, verstärken diesen geologischen Eindruck, weil sie das Wasser aus einem Gebiet sammeln, das nicht von weichem Sandstein allein, sondern von wechselnden Schiefer-, Ton- und Mergelanteilen geprägt ist. Deshalb liegt Allenfeld deutlich über vielen rheinland-pfälzischen Orten mit weicherem Quellwasser aus den Mittelgebirgsrandzonen oder aus großen Mischsystemen mit Fernwasser. Der Ort steht damit auf einem Untergrund, der dem Wasser mehr Härte mitgibt als die flacheren Talräume von Nahe und Glan. Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Trollmühle, der im südwestlichen Hunsrück und in Teilen des Kreises Bad Kreuznach mehrere Brunnen und Quellen bündelt und über eigene Leitungen verteilt. Allenfeld hängt damit nicht an einer Talsperre, sondern an Grundwasser und Quellwasser aus dem Umland, das in Gewinnungsgebieten mit ähnlicher Geologie gefasst wird. Die Aufbereitung bleibt regional und bodennah, ohne langen Transport über große Fernleitungen. Gerade das macht den Unterschied zu Orten entlang der Nahe, die stärker von anderen Quellgebieten oder gemischten Versorgungsstrukturen profitieren. In Allenfeld schlägt die Geologie direkter durch als in vielen Nachbarorten: Das Wasser bleibt mineralreich, aber nicht extrem, und es spiegelt den Fels unter den Hängen zwischen den kleinen Tälern und Höhenzügen des Nahelands sehr klar wider. Wer hier aus dem Hahn trinkt, bekommt kein Wasser aus fremden Großsystemen, sondern ein Produkt des eigenen Untergrunds.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Trollmühle

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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