Wasserhärte in Rheinland-Pfalz

Durchschnittliche Wasserhärte: 13,3 °dH
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Landkreise in Rheinland-Pfalz

Landkreis Durchschnitt Bereich
Ahrweiler 5,7 °dH weich
Altenkirchen (Westerwald) 11 °dH mittel
Alzey-Worms 20,4 °dH hart
Bad Dürkheim 6,5 °dH weich
Bad Kreuznach 15 °dH hart
Bernkastel-Wittlich 10,9 °dH mittel
Birkenfeld 11,9 °dH mittel
Cochem-Zell 9,8 °dH mittel
Donnersbergkreis 12,5 °dH mittel
Eifelkreis Bitburg-Prüm 15,7 °dH hart
Frankenthal (Pfalz), kreisfreie Stadt (kreisfrei) 15 °dH hart
Germersheim 15 °dH hart
Kaiserslautern 20 °dH hart
Kaiserslautern, kreisfreie Stadt (kreisfrei) 4 °dH weich
Koblenz, kreisfreie Stadt (kreisfrei)
Kusel
Landau in der Pfalz, kreisfreie Stadt (kreisfrei) 14 °dH mittel
Ludwigshafen am Rhein, kreisfreie Stadt (kreisfrei)
Mainz, kreisfreie Stadt (kreisfrei)
Mainz-Bingen 18,2 °dH hart
Mayen-Koblenz 15 °dH hart
Neustadt an der Weinstraße, kreisfreie Stadt (kreisfrei)
Neuwied 13,3 °dH mittel
Pirmasens, kreisfreie Stadt (kreisfrei) 4 °dH weich
Rhein-Hunsrück-Kreis 16,7 °dH hart
Rhein-Lahn-Kreis 15,7 °dH hart
Rhein-Pfalz-Kreis 11,1 °dH mittel
Speyer, kreisfreie Stadt (kreisfrei) 17 °dH hart
Südliche Weinstraße 9,9 °dH mittel
Südwestpfalz 17,5 °dH hart
Trier, kreisfreie Stadt (kreisfrei) 8,4 °dH mittel
Trier-Saarburg 8 °dH weich
Vulkaneifel 11,9 °dH mittel
Westerwaldkreis 5,5 °dH weich
Worms, kreisfreie Stadt (kreisfrei) 16 °dH hart
Zweibrücken, kreisfreie Stadt (kreisfrei) 16 °dH hart
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Größte Städte in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz ist von der Natur her ein Land der Gegensätze: Weinreben an Steilhängen, tiefe Flusstäler, dichte Wälder. Diese Vielfalt spiegelt sich auch im Trinkwasser wider. Mit einem Landesdurchschnitt von etwa 13,3 Grad deutscher Härte liegt Rheinland-Pfalz unter dem Bundesdurchschnitt, zählt also tendenziell zu den weicheren Bundesländern. Gleichzeitig gibt es vereinzelte Regionen mit über 30 Grad Härte — und das weichste gemessene Wasser reicht mit 1,01 Grad fast an destilliertes Wasser heran. Die Eifel im Norden und Westen des Landes ist geologisch betrachtet ein altes Mittelgebirge aus devonischen Schiefer- und Sandsteinformationen. Wasser, das hier versickert, kommt durch Schichten, aus denen sich kaum Kalk löst. Die Ergebnisse sind Härtewerte, die in manchen Gemeinden kaum über 3 bis 5 Grad klettern. Ähnliches gilt für den Hunsrück, der ebenfalls auf altem, wenig kalkhaltigem Grundgestein ruht. Hier entwässert die Mosel, die von Koblenz aus den Rhein speist — ein Fluss, der oft sehr weiches Wasser führt. Der Pfälzerwald, als größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands, hat ebenfalls eher weiches Wasser. Der Buntsandstein, der hier den Untergrund bildet, gibt wenig Mineralstoffe ab. Ortschaften im Westrich und rund um Kaiserslautern liegen oft im Bereich von 6 bis 12 Grad. Die kalkreichsten Regionen finden sich im Nordosten des Landes, am Übergang zum Rheinischen Schiefergebirge und in Teilen des Naheberglands. Hier stoßen die Grundwasserleiter auf kalkhaltigere Formationen, und auch der Lössboden der Rheinhessischen Ebene trägt zu höheren Härtewerten bei. Rund um Mainz, Worms und Alzey können Werte von 20 bis 30 Grad vorkommen. Für die 2.300 Orte im Land bedeutet das eine sehr heterogene Versorgungssituation. Direkt benachbarte Gemeinden können durch unterschiedliche Wasserwerke versorgt werden und trotzdem völlig verschiedene Härtewerte aufweisen. Wer Wein produziert, kennt diese Feinheiten der regionalen Geologie oft genauer als die Härte seines Trinkwassers — dabei sind die Zusammenhänge dieselben.
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