Wasserhärte in Berlin

PLZ 10178 · Berlin, Berlin

18,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Offizieller Wert: aus der veröffentlichten Trinkwasseranalyse von Berliner Wasserbetriebe (Stand 2025), zur Quelle. Die Härte unterscheidet sich je Versorgungszone, siehe Tabelle unten.
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Wasserversorger

Berliner Wasserbetriebe

Website

Wasserhärte nach Versorgungszone in Berlin

Zone Härte Bereich
Wasserwerk Beelitzhof 17 °dH hart
Wasserwerk Friedrichshagen 20,3 °dH hart
Wasserwerk Kaulsdorf 20 °dH hart
Wasserwerk Kladow 18,4 °dH hart
Wasserwerk Spandau 15,1 °dH hart
Wasserwerk Stolpe 15,3 °dH hart
Wasserwerk Tegel 15,3 °dH hart
Wasserwerk Tiefwerder 22,4 °dH hart
Wasserwerk Wuhlheide 23,3 °dH hart

Quelle: Berliner Wasserbetriebe, Trinkwasseranalyse, Stand 2025. Der Wert oben ist der für das Stadtgebiet typische Wert; maßgeblich ist Ihre Zone.

Datenquelle: Trinkwasseranalyse von Berliner Wasserbetriebe (zur Analyse), Stand 2025. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 18,4 °dH

Spülmaschine

Bei 18,4 °dH in Berlin: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Berlin

Berlin liegt mit 18,4 °dH 0,6 °dH unter dem Durchschnitt (19 °dH).

Berlin
18,4
Berlin
19

Vergleich mit Deutschland

Berlin liegt mit 18,4 °dH 3,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Berlin
18,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Ahrensfelde 15 °dH hart
Glienicke/Nordbahn 17 °dH hart
Teltow 20 °dH hart
Schönefeld 19,4 °dH hart
Kleinmachnow 18 °dH hart
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Wissenswertes über das Wasser in Berlin

Die Berliner Wasserbetriebe versorgen Berlin mit Trinkwasser und betreiben dafür ein Netz aus Wasserwerken in den verschiedenen Teilen der Stadt. Für Haushalte gilt in Berlin der offizielle Wert aus der Trinkwasseranalyse der Berliner Wasserbetriebe: 18,4 °dH, Härtebereich hart, Stand 2025. Damit liegt die Hauptstadt deutlich über dem deutschen Vergleichswert von 14,7 °dH. Im Umland ist das Wasser ebenfalls meist hart, etwa in Teltow mit 20 °dH. Innerhalb der Stadt gibt es je nach Wasserwerk Unterschiede, zum Beispiel zwischen Spandau mit 15,1 °dH und Wuhlheide mit 23,3 °dH. Für Waschmaschine, Wasserkocher und Armaturen ist deshalb in vielen Berliner Haushalten sichtbarer Kalk ein vertrautes Thema. Im Berliner Raum stammen die Härtebildner vor allem aus den eiszeitlichen Ablagerungen der norddeutschen Tiefebene. Die Stadt sitzt auf einer Landschaft aus Urstromtal, Grundmoränenflächen und sandig kiesigen Schichten, die während der Eiszeiten abgelagert wurden. In diesen Sedimenten steckt kalkhaltiges Material aus Geschiebemergel und zerriebenem Gestein, das das Eis aus nördlichen Regionen mitgebracht hat. Regenwasser versickert durch diese Schichten, nimmt dabei Calcium und Magnesium auf und gelangt als mineralreiches Grundwasser in die Förderhorizonte. Auch die Nähe zu Spree, Havel und den Berliner Seen spielt eine Rolle, weil Uferfiltrat auf seinem Weg durch den Untergrund ebenfalls mit diesen Sedimenten in Kontakt kommt. Die Berliner Wasserbetriebe gewinnen das Trinkwasser typischerweise aus Grundwasser, das über Brunnenfelder gefördert und in den Wasserwerken aufbereitet wird. Ein Teil entsteht als Uferfiltrat aus Fluss- und Seewasser, das langsam durch den Boden in Richtung Brunnen strömt. Die regionale Härte ist daher kein Zufall, sondern eine Folge der eiszeitlich geformten Berliner Untergrundschichten und der langen Passage des Wassers durch sandige, kiesige und kalkhaltige Ablagerungen.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 03.09.2026 · Letzte Wertänderung: 03.09.2026 · Versorger: Berliner Wasserbetriebe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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