Wasserhärte in Schönefeld

PLZ 12529 · Dahme-Spreewald, Brandenburg

19,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Schätzwert: Für Schönefeld liegt uns kein eigener Messwert vor. Der Wert ist aus den nächstgelegenen Orten mit belegten Werten berechnet und kann abweichen. Verbindlich ist die Trinkwasseranalyse Ihres Wasserversorgers.
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Wasserversorger

Berliner Wasserbetriebe

Website
Datenquelle: Regionaler Schätzwert aus den nächstgelegenen Orten mit belegten Werten. Verbindliche Werte veröffentlicht Berliner Wasserbetriebe (Website) in der aktuellen Trinkwasseranalyse. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 19,4 °dH

Spülmaschine

Bei 19,4 °dH in Schönefeld: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Schönefeld liegt mit 19,4 °dH 2,8 °dH über dem Durchschnitt (16,6 °dH).

Schönefeld
19,4
Brandenburg
16,6

Vergleich mit Deutschland

Schönefeld liegt mit 19,4 °dH 4,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schönefeld
19,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schulzendorf 18 °dH hart
Eichwalde 17,9 °dH hart
Blankenfelde-Mahlow 19,2 °dH hart
Zeuthen 18 °dH hart
Wildau 18,2 °dH hart
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Wissenswertes über das Wasser in Schönefeld

Etwa 19,4 °dH bedeuten für Haushalte in Schönefeld hartes Wasser, bei dem sich in Wasserkochern, Kaffeemaschinen und an Armaturen eher Kalk ablagert. Damit liegt Schönefeld über dem Durchschnitt von Dahme-Spreewald mit 14,6 °dH und auch über dem Landeswert für Brandenburg mit 16,6 °dH. Die Einordnung als Härtebereich hart beschreibt eine deutliche, im Alltag gut erkennbare Kalkneigung. Geschmack und Geruch des Wassers werden dadurch nicht automatisch beeinträchtigt. Für die Versorgung in Schönefeld ist dieser Wert als örtliche Orientierung anzusetzen. In den benachbarten Gemeinden findet sich ein ähnliches Niveau, weil die regionalen Wasserverhältnisse zusammenhängen. Schönefeld gehört zur eiszeitlich geformten Landschaft im Süden Berlins und im Raum Dahme-Spreewald. Weite Teile des Untergrunds bestehen aus Sanden und Kiesen, die während der Eiszeiten abgelagert wurden. Diese lockeren Schichten speichern Wasser und lassen Niederschläge vergleichsweise leicht in den Untergrund sickern. Auf dem Weg durch Boden und Sedimente nimmt das Wasser Mineralstoffe auf, vor allem Calcium und Magnesium. Ihre Konzentration bestimmt die Wasserhärte. Die märkischen Sande gelten zwar als kalkärmer als massive Kalkgesteine, doch die lange Verweilzeit des Wassers im Untergrund und der Kontakt mit mineralischen Lagen können trotzdem zu hartem Wasser führen. Hinzu kommen unterschiedliche Grundwasserströme und Schichten im Untergrund, sodass die Härte innerhalb der Region nicht überall gleich ausfällt. Das Wasser in Schönefeld stammt vom Versorger Berliner Wasserbetriebe. In dieser Landschaft wird Trinkwasser typischerweise aus Grundwasser gewonnen, das über Brunnen gefasst und anschließend aufbereitet wird. Die örtliche Härte ist daher vor allem ein Ergebnis der natürlichen Boden- und Gesteinsverhältnisse, nicht eines besonderen Zusatzes bei der Aufbereitung.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 17.08.2026 · Letzte Wertänderung: 17.08.2026 · Versorger: Berliner Wasserbetriebe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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