Wasserhärte in Essen

PLZ 45121 · Essen, Nordrhein-Westfalen

7,7 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Offizieller Wert: aus der veröffentlichten Trinkwasseranalyse von Stadtwerke Essen AG (Stand 2025), zur Quelle.
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Wasserversorger

Stadtwerke Essen AG

Website
Datenquelle: Trinkwasseranalyse von Stadtwerke Essen AG (zur Analyse), Stand 2025. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 7,7 °dH

Spülmaschine

Bei 7,7 °dH in Essen reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Essen liegt mit 7,7 °dH 5,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,4 °dH).

Essen
7,7
Nordrhein-Westf...
13,4

Vergleich mit Deutschland

Essen liegt mit 7,7 °dH 7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Essen
7,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Gelsenkirchen 11,3 °dH mittel
Mülheim an der Ruhr 8 °dH weich
Bottrop 8,3 °dH weich
Oberhausen 8 °dH weich
Velbert 12,1 °dH mittel
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Wissenswertes über das Wasser in Essen

Karbonische Sandsteine, Schiefertone und alte Flussablagerungen des Ruhrgebiets bilden den geologischen Rahmen unter Essen. Im Süden schneiden Ruhr und Seitentäler in das Rheinische Schiefergebirge ein, weiter nördlich schließen die flacheren Räume des Emscherlands an. Dazu kommen Terrassenschotter, Sande und Lehme der Ruhr sowie örtlich Lössdecken. Diese Gesteine liefern weniger Kalk als klassische Kalklandschaften. Deshalb erreicht das Essener Wasser nach der aktuellen Trinkwasseranalyse der Stadtwerke Essen AG eine Wasserhärte von 7,7 °dH und gehört damit zum Härtebereich weich. Für Haushalte ist Essen damit deutlich weicher versorgt als Nordrhein-Westfalen mit 13,4 °dH und Deutschland mit 14,7 °dH. Auch im Nahvergleich bleibt der Wert niedrig: Gelsenkirchen kommt auf 11,3 °dH und liegt damit im mittleren Bereich. Der Unterschied passt zur lokalen Lage an der Ruhr. Das Wasser hat hier Kontakt zu sandig-kiesigen Flussablagerungen und zu silikatischen Gesteinen des Schiefergebirgsrands. Solche Schichten geben zwar Mineralstoffe ab, aber nicht so viel Calcium und Magnesium wie Muschelkalk oder andere stark kalkhaltige Formationen. Die Härte bleibt daher moderat und fällt in Essen weich aus. Versorger in Essen ist die Stadtwerke Essen AG. In der Region spielt Ruhrwasser eine zentrale Rolle, häufig in Verbindung mit Uferfiltrat, angereichertem Grundwasser und natürlichen Filterstrecken aus Sand und Kies. Auf dem Weg durch diese Schichten wird das Wasser gereinigt und nimmt Mineralstoffe aus dem Untergrund auf. Weil der geologische Kontakt eher von Flusskiesen, Sanden, Lehmen und Schiefergebirgsgestein bestimmt wird, entsteht kein hartes Kalkwasser, sondern ein vergleichsweise weiches Stadtwasser.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 03.09.2026 · Letzte Wertänderung: 03.09.2026 · Versorger: Stadtwerke Essen AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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