Wasserhärte in Nordrhein-Westfalen

Durchschnittliche Wasserhärte: 13,4 °dH
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Landkreise in Nordrhein-Westfalen

Landkreis Durchschnitt Bereich
Bielefeld (kreisfrei) 9 °dH mittel
Bochum (kreisfrei) 9,3 °dH mittel
Bonn (kreisfrei) 6 °dH weich
Borken 16,1 °dH hart
Bottrop (kreisfrei) 8,3 °dH weich
Coesfeld 13,4 °dH mittel
Dortmund (kreisfrei) 7 °dH weich
Duisburg (kreisfrei) 18 °dH hart
Düren 14 °dH mittel
Düsseldorf (kreisfrei) 14 °dH mittel
Ennepe-Ruhr-Kreis 7,3 °dH weich
Essen (kreisfrei) 10,3 °dH mittel
Euskirchen 16,1 °dH hart
Gelsenkirchen (kreisfrei) 10 °dH mittel
Gütersloh 17,3 °dH hart
Hagen, Stadt der FernUniversität (kreisfrei) 8,2 °dH weich
Hamm (kreisfrei) 10 °dH mittel
Heinsberg 12,7 °dH mittel
Herford 21,8 °dH hart
Herne (kreisfrei) 9,6 °dH mittel
Hochsauerlandkreis 11,3 °dH mittel
Höxter 16 °dH hart
Kleve 13,7 °dH mittel
Krefeld (kreisfrei) 13,8 °dH mittel
Köln (kreisfrei) 22 °dH hart
Leverkusen (kreisfrei) 8,1 °dH weich
Lippe 17,1 °dH hart
Mettmann 14,1 °dH hart
Minden-Lübbecke 22,3 °dH hart
Märkischer Kreis 9,7 °dH mittel
Mönchengladbach (kreisfrei) 14 °dH mittel
Mülheim an der Ruhr (kreisfrei) 11,3 °dH mittel
Münster (kreisfrei) 16,9 °dH hart
Oberbergischer Kreis 7,9 °dH weich
Oberhausen (kreisfrei) 12,2 °dH mittel
Olpe 8,1 °dH weich
Paderborn 14,1 °dH hart
Recklinghausen 10,3 °dH mittel
Remscheid (kreisfrei) 5,6 °dH weich
Rhein-Erft-Kreis 17,4 °dH hart
Rhein-Kreis Neuss 15 °dH hart
Rhein-Sieg-Kreis 8,8 °dH mittel
Rheinisch-Bergischer Kreis 9,1 °dH mittel
Siegen-Wittgenstein 8,7 °dH mittel
Soest 12,5 °dH mittel
Solingen, Klingenstadt (kreisfrei) 6 °dH weich
Steinfurt 17,4 °dH hart
Städteregion Aachen 10 °dH mittel
Unna 9,3 °dH mittel
Viersen 13,9 °dH mittel
Warendorf 15,6 °dH hart
Wesel 13,4 °dH mittel
Wuppertal (kreisfrei) 6,8 °dH weich
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Größte Städte in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen hat im Bundesvergleich ein eher unauffälliges Wasserhärte-Profil. Der Landesschnitt liegt bei gut 14 Grad deutscher Härte, was einem mittleren Wert entspricht — weder besonders weich noch besonders hart. Doch hinter diesem Durchschnitt steckt eine enorme Bandbreite: Von 2,5 Grad im Sauerland bis über 31 Grad im östlichen Münsterland reicht die Spanne, und kaum ein anderes Bundesland zeigt so klar, wie stark die Geologie das Wasser prägt. Im Ruhrgebiet und den dicht besiedelten Bereichen der Rheinschiene wird Trinkwasser zum Teil aus dem Rhein aufbereitet. Das führt zu moderaten, gut kontrollierten Härtewerten im Bereich von 10 bis 18 Grad. Was viele nicht wissen: Viele Wasserwerke entlang des Rheins mischen Grund- und Oberflächenwasser, was die Schwankungen dämpft. In Köln, Düsseldorf und Duisburg liegen die Werte daher recht stabil. Ganz anders im Bergischen Land und Sauerland: Hier fallen die Niederschläge auf Schiefergebirge und saure, mineralstoffarme Böden. Das Wasser, das durch diese Landschaft fließt — die Wupper, die Ruhr in ihrem Oberlauf, die Lenne — bleibt entsprechend weich. Ortschaften wie Winterberg oder Engelskirchen haben teils Härtewerte unter 5 Grad. Das Trinkwasser wird überwiegend aus Talsperren gewonnen, die wenig kalkhaltige Schichten entwässern. Das Münsterland bildet den Gegenpol. Hier liegt Kalkstein und Kreide unter sanften Hügeln und Ackerflächen. Das Grundwasser, das tief durch diese Schichten fließt, löst reichlich Kalk und Magnesium heraus. In manchen Gemeinden des Kreises Warendorf oder Coesfeld können die Werte 25 bis 30 Grad erreichen. Ähnliches gilt für Teile des Teutoburger Wald-Vorlandes rund um Paderborn. In der Eifel, die geografisch zu Rheinland-Pfalz übergreift, aber auch in den westlichen Teilen NRWs Einfluss hat, dominieren wieder ältere Sedimentgesteine mit eher weicherem Wasser. Das Dreiländereck bei Aachen zeigt mittlere Werte um 10 bis 15 Grad. Wer in NRW umzieht, sollte den Härtewert am neuen Ort prüfen. Im Sauerland kann dasselbe Gerät, das im Münsterland nach einem Jahr verkalkt gewesen wäre, jahrelang ohne Pflegeaufwand laufen.