Wasserhärte in Bonn

PLZ 53111 · Bonn, Nordrhein-Westfalen

6,2 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Offizieller Wert: aus der veröffentlichten Trinkwasseranalyse von Stadtwerke Bonn (Stand 2025), zur Quelle. Die Härte unterscheidet sich je Versorgungszone, siehe Tabelle unten.
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Wasserversorger

Stadtwerke Bonn

Website

Wasserhärte nach Versorgungszone in Bonn

Zone Härte Bereich
Versorgungsbereich I: Stadtteil Holzlar 4,7 °dH weich
Versorgungsbereich II: Stadtbezirk Beuel sowie Stadtbezirke Bonn und Bad Godes … 6,2 °dH weich
Versorgungsbereich III: Stadtbezirk Hardtberg, Röttgen, Ückesdorf, Venusberg … 5,4 °dH weich

Quelle: Stadtwerke Bonn, Trinkwasseranalyse, Stand 2025. Der Wert oben ist der für das Stadtgebiet typische Wert; maßgeblich ist Ihre Zone.

Datenquelle: Trinkwasseranalyse von Stadtwerke Bonn (zur Analyse), Stand 2025. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 6,2 °dH

Spülmaschine

Bei 6,2 °dH in Bonn reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Bonn liegt mit 6,2 °dH 7,2 °dH unter dem Durchschnitt (13,4 °dH).

Bonn
6,2
Nordrhein-Westf...
13,4

Vergleich mit Deutschland

Bonn liegt mit 6,2 °dH 8,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bonn
6,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Alfter 10,1 °dH mittel
Sankt Augustin 5,1 °dH weich
Bornheim 11,2 °dH mittel
Königswinter 6,2 °dH weich
Troisdorf 5 °dH weich
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Wissenswertes über das Wasser in Bonn

Stadtwerke Bonn versorgt die Bonner Haushalte mit Trinkwasser und betreibt dafür ein Netz, das die Stadtteile in mehreren Versorgungsbereichen erreicht. Für Bonn gilt nach der Trinkwasseranalyse der Stadtwerke Bonn mit Stand 2025 eine Wasserhärte von 6,2 °dH. Damit liegt die Stadt im Härtebereich weich. Im Vergleich dazu ist Nordrhein-Westfalen mit 13,4 °dH deutlich härter, auch der Deutschlandwert von 14,7 °dH liegt klar darüber. Innerhalb Bonns gibt es kleine Unterschiede: Holzlar gehört zum Versorgungsbereich I mit 4,7 °dH, Hardtberg, Röttgen, Ückesdorf und der Venusberg liegen im Versorgungsbereich III mit 5,4 °dH. Der große Versorgungsbereich mit Beuel sowie Teilen von Bonn und Bad Godesberg entspricht dem Bonner Hauptwert. Für die geringe Härte ist vor allem die Lage am Übergang von Rheintal, Mittelterrassen und den Höhen von Kottenforst und Siebengebirge wichtig. In der Rheinebene bestehen die Untergründe aus Kiesen, Sanden und Terrassensedimenten, die Wasser gut leiten. Diese Ablagerungen enthalten zwar Mineralstoffe, liefern aber nicht die hohen Kalkmengen, die in Muschelkalk- oder Karstgebieten typisch wären. Auf den westlichen Höhen und am Rand des Rheinischen Schiefergebirges kommen zudem eher silikatische Gesteine wie Schiefer und Grauwacken vor. Sie geben vergleichsweise wenig Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Lössdecken können örtlich Mineralien beisteuern, heben die Härte in Bonn aber nicht in einen mittleren oder harten Bereich. Die Stadtwerke Bonn nutzen für die öffentliche Versorgung in der Region vor allem Grundwasser und ufernah beeinflusstes Wasser aus dem Rheintal. Dieses Wasser wird im Untergrund natürlich gefiltert, bevor es für das Versorgungsnetz aufbereitet wird. So entsteht ein Bonner Trinkwasser, das für Haushalte kalkarm ist und im Alltag als weich wahrgenommen wird.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 03.09.2026 · Letzte Wertänderung: 03.09.2026 · Versorger: Stadtwerke Bonn

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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